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Bombe im Regensburger Westen – Alle Informationen

Regensburg am Tag nach der erfolgreichen Bombenentschärfung

Einen Tag nach der erfolgreichen Bombenentschärfung im Regensburger Westen haben wir noch einmal zurückgeblickt und den gestrigen Tag im Video zusammengefasst. Und: wir sagen noch einmal "DANKE" an alle Helfer, die mitangepackt haben, damit die Evakuierung und die Bombenentschärfung so reibungslos verlaufen konnten!

Sonntag aktuell-Spezial: Regensburg am Tag der bombenentschärfung

Im Regensburger Westen wurde am Montag (26. Oktober) eine Fliegerbombe gefunden. Der Sprengkörper konnte heute, am 1. November, erfolgreich entschärft werden. Auf dieser Seite haben wir für Sie alle Informationen seit Anfang der Woche zusammengetragen. Auch den heutigen Tagesablauf haben wir für Sie hier zusammengefasst:

08:00 Uhr: bewohner sind aus ihren häusern, absperrungen werden aufgebaut

Die Polizei baut die ersten Straßensperren im Gebiet rund um die Dornierstraße auf. Weitere Einsatzkräfte begehen die Evakuierungszone und kontrollieren, ob alle betroffenen Anwohner ihre Häuser verlassen haben. Bis auf ein paar Ausnahmen war das auch der Fall. Unser Reporter Rudolf Heinz hat die größte Evakuierugsaktion in der Geschichte Regensburgs begleitet:

09:34 Uhr: ein letzter blick auf die fliegerbombe

Gegen halb 10 dürfen alle Pressevertreter, zusammen mit Oberbürgermeister Joachim Wolbergs, ein letztes Mal in die Sperrzone.

Am Rande dieser Meldung erreicht uns noch eine andere nette Geschichte: Sollten die Sprengmeister Hunger oder Durst bekommen, so dürften tatsächlich BRK oder Feuerwehr in das Sperrgebiet, um die Verantwortlichen zu versorgen.

10:48 Uhr: Evakuierung weitgehend abgeschlossen

Mehr als 100 Menschen sind inzwischen in den für sie vorgesehenen Unterkünften in Regensburg-Königswiesen eingetroffen. Vonseiten der Einsatzkräfte gibt es auch schon erstes Lob für das Verhalten der Betroffenen.

Der Busshuttle-Service der Stadt, der die betroffenen Bewohner zu den Unterkünften in den Turnhallen verschiedener Schulen bringt, wird von der Bevölkerung nur kaum genutzt. Rund 100 Menschen lassen sich von den Bussen wegbringen.

Die Grube, die nötig ist, um den Blindgänger tieferzulegen und die Entschärfung durchzuführen, ist auch schon ausgehoben. Aus dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder sind die letzten 27 Patienten der operativen und der konservativen Intensivstationen in die Klinik St. Hedwig verlegt worden.

Sobald alle Maßnahmen abgeschlossen sind, wird das Sprengkommando benachrichtigt. Dann kann mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden. Allerdings muss voraussichtlich damit gerechnet werden, dass für die Entschärfung der Zünder der Bombe entfernt werden und anschließend gesprengt werden muss. Diese Sprengung ist absolut gefahrlos, erzeugt lediglich einen laut hörbaren Knall, der geplant ist und nicht zu einer Beunruhigung der Bevölkerung führen sollte.

 

Kurios: Polizisten müssen eine Party auflösen, weil die Feierwütigen nichts von der Maßnahme mitbekommen haben.
Insgesamt sind mehr als 600 Einsatzkräfte von BRK, Polizei, Feuerwehren und THW im Einsatz.

11:00 Jetzt steht auch die Autobahn A 93 still

Während 215 Menschen in der neuen Regensburger Fußballarena für die Helfer und die betroffenen Anwohner kochen, ist nun auch die Autobahn A 93 zwischen den Anschlussstellen Regensburg-Königswiesen und Regensburg-Pfaffenstein für den Verkehr gesperrt. Die Umleitungsstrecke für die Fahrzeuge verläuft über die Friedenstraße, Nibelungenbrücke und Frankenstraße. Im Laufe des Tages gerät der Verkehr immer wieder etwas ins Stocken.

12:19 Uhr: Rohrbruch in Dornierstraße verzögert Entschärfung

Die Entschärfung der Bombe in der Dornierstraße wird sich etwas verzögern. Durch einen Rohrbruch an der Entschärfungsstelle ist Wasser in die Grube für die Tieferlegung eingedrungen, das jetzt abgepumpt wird. Die REWAG hat die defekte Leitung bereits vom Netz genommen.

 

13:45 Uhr: Entschärfung schreitet wieder voran: "Routine bedeutet Tod"

Inzwischen schreiten die Maßnahmen zur Entschärfung der Bombe voran. Der Zünder der amerikanischen Fliegerbombe ist deformiert. Laut der Experten ist es kaum wahrscheinlich, dass die Sprengmeister eine kontrollierte Sprengung durchführen müssen - sie vergleichen dieses Szenario mit einem 6er im Lotto mit Superzahl. Unsere Reporterin hat im Vorfeld der Entschärfung bereits mit den verantwortlichen Einsatzkräften von BRK, Polizei und Berufsfeuerwehr gesprochen. Auch Dr. Andreas Heil vom Kampfmittelräumdienst Tauber hat uns ein Interview gegeben:

14:34 Uhr: Erste Notunterkünfte für betroffene Bewohner werden geschlossen

Aufgrund der geringen Nachfrage werden die Notunterkünfte in der Berufsschule II in der Alfons-Auer-Straße und im Werner-von-Siemens-Gymnasium ab sofort geschlossen und mit einem entsprechenden Aushang versehen. Bürgerinnen und Bürger, die bis zur endgültigen Entschärfung der in der Dornierstraße gefundenen Bombe noch eine Unterkunft suchen, sollen sich bitte an die Notunterkünfte in der Grundschule Königswiesen und am Von-Müller-Gymnasium wenden. Von dort wird ein Busshuttle-Service alle Betroffenen nach der Entwarnung wieder zurück zu ihren Wohnungen bringen.

15:39 Uhr: Bombe ist entschärft

Aufatmen bei allen Beteiligten: Die Bombe an der Dornierstraße konnte erfolgreich entschärft werden. Das Sprengkommando Süd der Firma Tauber konnte beide Zünder entfernen, einer der beiden Zünder beinhaltete eine kleine Menge Sprengstoff und musste planmäßig, wie bereits angekündigt, noch vor Ort in 3,50 Meter Tiefe gesprengt werden. Die entschärfte Bombe wird derzeit zur Entsorgung vorbereitet.

 

16:15 Uhr: Betroffene Bewohner dürfen wieder zu ihren Häusern

Nach der geglückten Entschärfung der Bombe an der Dornierstraße ist die Sperrung der Autobahn im Bereich zwischen der Ausfahrt Regensburg-West und  -Königswiesen wieder aufgehoben. Ab 16.15 Uhr sind auch alle weiteren Straßensperren beseitigt. Der evakuierte Bereich ist dann wieder frei zugänglich. Die Bewohnerinnen und Bewohner können in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Die RVB werden ab 16.15 Uhr mit dem Rücktransport der Anwohnerinnen und Anwohner, die den Tag in den Notunterkünften verbracht haben, beginnen.

 

Derzeit läuft der Rücktransport der Patientinnen und Patienten in das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder an. Der Aufnahmestopp ist im Krankenhaus ist aufgehoben. Die REWAG wird in Kürze das Umspannwerk in der Lilienthalstraße und die Gasdruck-Regelstation in der Udetstraße wieder ans Netz nehmen.

Regensburg am tag vor der bombenentschärfung

Einen Tag vor der Bombenentschärfung in der Dornierstraße in Regensburg werfen wir noch einen Blick zurück auf Montag als die amerikanische Fliegerbombe bei Bauarbeiten entdeckt wurde. Unsere Reporterin Johanna Kreuzwieser hat sich im Rahmen des Bombenfundes auch mit Peter Schmoll getroffen. Der Autor hat ein Buch über die Luftangriffe auf Regensburg geschrieben.

Zwei Tage vor der Bombenentschärfung im Regensburger Westen haben wir mit dem Betriebsleiter der ausführenden Firma Tauber aus Würzburg gesprochen. Wir waren heute auch noch einmal im Krankenhaus Barmherzige Brüder, das im Rahmen einer Pressekonferenz über die Räumungsmaßnahmen berichtet hat. Außerdem: Auch wir von TVA müssen am Sonntag "umziehen". Unsere Redaktion befindet sich nur knapp 200 Meter vom Fundort der Fliegerbombe entfernt. Am Sonntag berichten wir trotzdem ab 15 Uhr - die Vorbereitungsmaßnahmen laufen bereits.

Barmherzige Brüder: Räumungsmaßnahmen verlaufen nach plan

„Wir haben alles im Griff“, ist die erste gute Nachricht, die Krankenhaus-Geschäftsführer Dr. Andreas Kestler anlässlich der notwendigen Räumung des Krankenhauses Barmherzige Brüder Regensburg verkünden kann.

 

Tatsächlich lassen die Barmherzigen Brüder bis Samstag das Krankenhaus mit seinen 733 Betten soweit wie möglich leerlaufen: Die meisten Patienten können regulär nach und nach bis Samstag entlassen werden. In den vergangenen Tagen wurden außerdem keine Patienten mehr aufgenommen, bei denen aufgrund ihrer Krankheit zu erwarten ist, dass sie über das Wochenende stationär in medizinischer Versorgung sein müssen. Die Regensburger Rettungsleitstelle liefert kritische Notfallpatienten daher auch nur in die Notaufnahmen der umliegenden Krankenhäuser ein. Patienten, die unkritisch erkrankt sind, können über das Wochenende beurlaubt werden und verbringen den Sonntag daher zu Hause oder in ihrem Pflegeheim. Am Montag kommen sie wieder zurück auf ihre bisherige Station. „Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass wir am Wochenende nur noch 87 Patienten und weitere 22 intensivpflichtige Patienten verbringen müssen“, erklärt Dr. Kestler.

Die rund 109 Patienten können fast ausschließlich an den zwei weiteren Krankenhausstandorten des Krankenhausverbundes Barmherzige Brüder in Regensburg aufgenommen werden: Am Samstag werden 35 chirurgisch-operative Patienten ins Evangelische Krankenhaus und etwa 52 neurologische beziehungsweise internistische Patienten in die Klinik St. Hedwig gebracht. Auch für die intensiv- und beatmungspflichtigen Patienten konnten hinreichende Kapazitäten in der Hedwigsklinik geschaffen werden. Lediglich zwei Intensivpatienten wurden schon in das Universitätsklinikum Regensburg und drei kardiologische Patienten in das Krankenhaus St. Barbara nach Schwandorf gebracht. Auch St. Barbara gehört zum Verbund der Barmherzigen Brüder. Die Intensivpatienten werden Sonntagvormittag als Letzte transportiert. „Alle unsere Patienten werden zusammen mit ihrem behandelnden Arzt und ihrer betreuenden Pflegekraft in die Krankenhäuser gebracht“, so Dr. Kestler. „Sie müssen also nicht in Obhut Dritter gegeben werden und werden auch während der Räumungsmaßnahme genau von den Menschen versorgt, die sie auch aus ihrem bisherigen Krankenhausaufenthalt kennen.“

Und damit lautet Dr. Kestlers zweite gute Nachricht: „Die Patienten sind kontinuierlich in sicheren Händen.“ Dadurch, dass die Patienten in Verbundkrankenhäuser der Barmherzigen Brüder gebracht werden, kann das Krankenhaus Barmherzige Brüder maximale Patientensicherheit gewährleisten. „Das therapeutische Team bleibt bestehen und das Fachpersonal kann uneingeschränkt auf alle wichtigen Dokumentationen, Röntgenbilder, Laborwerte und ähnliches zurückgreifen. Die Patientensicherheit war und ist in jeder Phase dieser Operation unser oberster Maßstab“, betont auch der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Jan Braess.

Die dritte gute Nachricht ist: „Wir halten alle zusammen.“ Nicht nur hausintern sind alle logistischen und organisatorischen Abläufe sehr koordiniert und konzentriert in verschiedenen Arbeitsgruppen bearbeitet worden. „Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Regensburg, der Polizei, den Rettungsdiensten und den anderen Regensburger Krankenhäusern, die zunehmend die Notfallversorgung übernehmen, lief hervorragend. Ein großes Dankeschön geht an die vielen Hilfsangebote aus bayerischen Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Einzelpersonen, die ungefragt auf uns zugekommen sind“, stellt Dr. Kestler heraus.

Handzettel für bewohner werden am nachmittag verteilt

Sperrung der Autobahn A93

Die Ausfahrt Prüfening wird am Sonntag, 1. November, ab 8 Uhr aus beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die A 93 bleibt am Sonntag jedoch so lange geöffnet, bis die Entschärfung der Bombe beginnt. Der Zeitpunkt kann erst kurzfristig festgelegt werden. Während des Entschärfungszeitraums ist das innerstädtische Autobahnteilstück zwischen den Anschlussstellen Regensburg-Königswiesen und Pfaffenstein komplett gesperrt. Das heißt, dass auch die Anschlussstellen Regensburg-Prüfening in beiden Fahrtrichtungen und Regensburg-West Richtung München gesperrt sind.

Während der Entschärfung ist die Auffahrt auf die Autobahn A 93 möglich:

In Richtung Norden: Anschlussstellen Regensburg-West, Regensburg-Pfaffenstein und Regensburg-Nord. In Richtung Süden: Anschlussstellen Regensburg-Königwiesen, Regensburg-Kumpfmühl und Regensburg-Süd. Die Autobahn A 3 ist nicht betroffen.

 

 

Umleitungsstrecke während Sperrung der A 93

Den Autofahrern, die in Richtung Hof/Weiden unterwegs sind wird folgende Strecke empfohlen: Abfahrt Regensburg-Königswiesen zu nehmen und über die Dr.-Gessler-Straße > Kirchmeierstraße > Friedenstraße > Furtmayrstraße > Hermann-Geib-Straße > Landshuter Straße > Weißenburgstraße > Nibelungenbrücke > Nordgaustraße > Frankenstraße > Autobahn-Anschlussstelle Regensburg-Pfaffenstein

Für alle Fahrzeuge, die in Richtung München unterwegs sind, gilt: Regensburg-Pfaffenstein über die Frankenstraße > Nordgaustraße > Nibelungenbrücke > Weißenburgstraße > Landshuter Straße > Hermann-Geib-Straße > Furtmayrstraße > Friedenstraße > Kirchmeierstraße > Ziegetsdorfer Straße > BAB-Einfahrt Regensburg-Königswiesen

 

Sperrungen im Evakuierungsbereich

Folgende absolute Haltverbote werden für folgende Straßen und Plätze für bestimmte Zeiträume am Wochenende ausgesprochen:

 

  • ·         Prüfeninger Straße, vor Hausnummern 89 – 99 a (Gültigkeitszeitraum: Samstag, 31. Oktober, 6 bis 20 Uhr)
  •           Emmeramsplatz, Parkplatzbereich, beide nordseitigen Parkreihen (Gültigkeitszeitraum: Samstag, 31. Oktober, 6 Uhr bis Sonntag,1. November, 20 Uhr)
  •       Steinmetzstraße, Westseite zwischen Einmündung Prüfeninger Straße und gegenüber der Zu- und Ausfahrten der Klinik St. Hedwig (Gültigkeitszeitraum: Samstag, 31. Oktober 6 Uhr bis Sonntag, 1. November, 20 Uhr)
  •          Lilienthalstraße, Parkstreifen gegenüber Hausnummer 58 (Gültigkeitszeitraum: Sonntag, 1. November, 6 bis 20 Uhr); Zusatzzeichen: auf dem Seitenstreifen
  •         Dornierstraße, Westseite, zwischen Hermann-Köhl-Straße und Udetstraße und zwischen Udetstraße und Eisenmannstraße (Gültigkeitszeitraum: Sonntag, 1. November, von 6 bis 20 Uhr)
  •     Eisenmannstraße, Nordseite, zwischen den Hausnummer 32 a und 46 und zwischen Dornierstraße und Dr.-Dachs-Straße (Gültigkeitszeitraum: Sonntag, 1. November, von 6 bis 20 Uhr)

Folgende Zufahrtsstraßen, Fuß- und Radwege des Evakuierungsgebietes werden aufgrund der Bombenentschärfung am Sonntag, 1. November 2015, ab 8 Uhr gesperrt:

  •        Boessnerstraße-Südteil, an der Kreuzung Clermont-Ferrand-Allee Grimmstraße, an der Einmündung Clermont-Ferrand-Allee
  •      Hochweg stadtauswärts, westlich der Kreuzung Zieblandstraße, westlich der Privatstraße, Hausnummer 56 a-c, Fuß- und Radwegverbindung, Tunnel Prüfening zum Kuglerplatz
  •       Rilkestraße, Fahrtrichtung zur Prüfeninger Straße, nach der Einmündung Uhlandstraße
  •       Prüfeninger Straße stadtauswärts, westlich der Kreuzung Lessingstraße, auf Höhe der westlichen OTH-Zufahrt Hausnummer 58, stadteinwärts östlich der Einmündung Scharnhorststraße, östlicher der Kreuzung Lilienthalstraße
  •          Yorckstraße-Ostteil, an der Kreuzung Scharnhorststraße
  •      Lilienthalstraße, Fahrtrichtung zur Hermann-Köhl-Straße, an der Kreuzung Prüfeninger Straße
  •          Hermann-Köhl-Straße, Fahrtrichtung Osten, an der Einmündung Wernerwerkstraße
  •         Puricellistraße, Fahrtrichtung Osten, an der Einmündung Wernerwerkstraße

 

Busverkehr zu den Notquartieren

Busse der Regensburger Verkehrsbetriebe werden ab 7.30 Uhr in regelmäßigen zeitlichen Abständen die  Sammelpunkten/Bushaltestellen anfahren, um die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner zu den Notunterkünften zu bringen:

·         Prüfeninger Straße 80

·         Prüfeninger Straße 74

·         Dornierstraße 12

·         Puricellistraße 32

·         Lilienthalstraße

         (gegenüber Hausnummer 58/Parkbucht)

 

Zunächst fahren die Busse zur Turnhalle der Grundschule Königswiesen. Wenn diese Turnhalle besetzt ist, wird die  Turnhalle des Von-Müller-Gymnasiums angesteuert, dann die Berufsschule II und das Von-Werner-Gymnasium. 

In den Sporthallen versorgen Rettungsdienste die Bürgerinnen und Bürger. Nach Abschluss der Evakuierungsmaßnahme ist selbstverständlich auch der Rücktransport an die fünf Sammelstellen gewährleistet. Details hierzu werden zeitnah bekannt gegeben.

Aktuelle Informationen aus Regensburg

Evakuierung am Sonntag, 8:00 Uhr

Am Sonntag, 1. November 2015, wird die in der Dornierstraße aufgefundene Bombe aus dem 2. Weltkrieg entschärft. Um 8 Uhr müssen alle Wohnungen und Häuser im Evakuierungsbereich verlassen sein. Die Stadt Regensburg informiert in einer Pressemitteilung über den aktuellen Stand: http://www.tvaktuell.com/regensburg-stadt-informiert-zu-evakuierung-151564/

 

 

Bildergalerie

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EVR kann wie geplant spielen

Trotz der Evakuierung in Regensburg: Das Eishockeyspiel am Sonntag kann stattfinden.

Die Donauarena wird nicht als Ausweichort dienen! Das Spiel EV Regensburg gegen ERC Sonthofen 1999 e.V. findet planmäßig um 18:00 statt.

Oberbürgermeister Joachim Wolbergs wendet sich an Bürger

Regensburgs Oberbürgermeister Joachim Wolbergs hat heute mit einer Videobotschaft die Bürger der Stadt informiert.

Zusätzlich hat die Stadt auch ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter 0941 / 507-2326

können Bürger zum Beispiel aktuelle Informationen zur anstehenden Evakuierung erfragen.

Wolbergs betont in seiner Videobotschaft aber, dass aktuell keine Gefahr von der Bombe ausginge.

 

Karte des Evakuierungsbereichs

Die Stadt Regensburg hat eine Grafik mit dem -ungefähren- Radius der geplanten Evakuierung veröffentlicht. Sollte ein Bereich von 500 Metern um die Bombe evakuiert werden, so sind diese Bereiche betroffen. In diesem Radius befindet sich nicht nur das Krankenhaus Barmherzige Brüder, sondern zum Beispiel auch das Pater Rupert Mayer Zentrum.

Stadt Regensburg informiert auf Pressekonferenz

Auf einer Pressekonferenz hat die Stadt am Dienstag (27.10) über die anstehenden Maßnahmen informiert. Anwesend waren auch Vertreter des Krankenhauses Barmherzige Brüder. Dort befinden sich aktuell rund 70 Intensivpatienten. Sie müssen in andere Krankenhäuser verlegt werden.

Das Krankenhaus wendet sich in einer aktuellen Erklärung an Patienten und Angehörige: http://www.tvaktuell.com/bombenfund-krankenhaus-barmherzige-brueder-veroeffentlicht-erklaerung-151549/

 

 

Bombe wenige Meter von TVA entfernt

Der Fundort der Bombe im Regensburger Westen befindet sich in der Dornierstraße, nur wenige Meter von TVA Regionalfernsehen entfernt.

Unser Moderator Rudolf Heinz hat die aktuelle Lage sowohl am Dienstag als auch am Montag, kurz nach dem Fund des Sprengkörpers, für Sie zusammengefasst:

 

 

Bombenfunde in Regensburg

Der aktuelle Fund ist nicht die erste Bombe in Regensburg in diesem Jahr. Wir haben erst in den letzten Monaten über zwei Bombenfunde berichtet.

 

 

Historischer Hintergrund

Die Fotos vom 18. August 1943 zeigen die zerbombten Werkshallen von Messerschmitt. Durch diesen Betrieb wurde der Regensburger Westen im zweiten Weltkrieg Ziel der Fliegerbomben.

© Stadt Regensburg/Christoph Lang
© Stadt Regensburg/Christoph Lang
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