Binnenschifffahrt: Güterumschlag in 2016 um knapp drei Prozent gesunken

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, lag der Güterumschlag der bayerischen Binnenschifffahrt im Jahr 2016 bei 7,17 Millionen Tonnen und damit 2,8 Prozent unter dem Stand des Vorjahres. Im Maingebiet wurden 4,22 Millionen Tonnen verladen (+2,2 Prozent) und im Donaugebiet 2,96 Millionen Tonnen (-9,2 Prozent). Die umschlagstärksten Häfen an der Donau waren Regensburg und Straubing-Sand, am Main waren es Aschaffenburg und Lengfurt. Es wurden hauptsächlich land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse sowie Erze, Steine und Erden zu Wasser transportiert.

 

Video: Auch in Regensburg wurden in dieser Woche Zahlen veröffentlicht

 

Insgesamt 7,17 Millionen Tonnen Güter und somit 2,8 Prozent weniger als im Vorjahr wurden im Jahr 2016 in den bayerischen Häfen der Bundeswasserstraßen von Passau über Nürnberg bis Aschaffenburg umgeschlagen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden rund 2,91 Millionen Tonnen eingeladen und über 4,26 Millionen Tonnen Güter ausgeladen.
 
Mit dem Rückgang des Güterumschlags im Jahr 2016 setzt sich ein Abwärtstrend fort, der sich bereits über viele Jahre beobachten lässt. Nachdem das Jahr 2014 mit einem Güterumschlag von 8,6 Millionen Tonnen noch nach einer Trendwende ausgesehen hatte, lag dieser in den Jahren 2015 und 2016 deutlich unter der 8 Millionen-Tonnen-Marke.
 
Der Güterumschlag im Maingebiet lag in 2016 bei 4,22 Millionen Tonnen (+2,2 Prozent) und entsprach einem Anteil von 58,8 Prozent. Der Güterumschlag an der Donau ging um 9,2 Prozent auf 2,96 Millionen Tonnen zurück. Die umschlagstärksten Häfen waren Regensburg mit 1,35 Millionen und Aschaffenburg mit knapp 0,79 Millionen Tonnen.
 
Insgesamt meldeten sich 8 593 Schiffe mit Umschlagsgütern an und ab, davon befuhren mit 53,3 Prozent etwas mehr als die Hälfte der Schiffe (4 577) das Maingebiet.
 
Zu Wasser wurden von den 7,17 Millionen Tonnen Güterumschlag hauptsächlich „Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei“ (24,9 Prozent) und „Erze, Steine und Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse“ (19,7 Prozent) transportiert. Weitere 13,6 Prozent entfielen auf Schüttgüter der Abteilung „Chemische Erzeugnisse“.

 

Foto: Symbolbild

MF