Bergwacht-Übung endet tödlich

Bei einer gemeinsamen Übung zwischen Bergwacht, Arber-Bergbahn, Feuerwehren und Polizei kam es am späten Nachmittag des Samstag (24.10.) in Bayerisch Eisenstein (Lkr. Regen) zu einem schweren Unfall, bei dem ein Beteiligter starb und ein weiterer verletzt wurde.

Bei der Übung, die am Nachmittag gegen 16 Uhr begann, sollten nach einem simulierten Stillstand der Gondelbahn rund 90 Fahrgäste durch die eingesetzten Rettungskräfte geborgen werden. Dazu waren auch 2er-Teams der Bergwacht im Einsatz. Beim Transfer eines Bergwachtangehörigen von einer Gondel zur nächsten stürzte dieser aus derzeit noch unklarer Ursache aus ca. 14 Meter Höhe ab und erlitt dabei schwerste Verletzungen. Sein Bergwachtpartner, der als Sicherer am Boden eingesetzt war, wurde mitgeschleift und erlitt mittelschwere Verletzungen.

Beide Männer, ein 48-Jähriger aus Cham und ein 24-Jähriger aus Regensburg, wurden in Kliniken eingeliefert. Der 48-Jährige verstarb am Abend an den Folgen der erlittenen schweren Verletzungen.

Die Übung wurde nach dem Unfall sofort abgebrochen. Rettungskräfte kümmerten sich um die beiden Männer, auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. An der Unfallstelle nahm ein Bergführer der Bayerischen Polizei sowie Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kripo Straubing ihre Ermittlungen auf.

PM/LS