Bayern: Mehr als die Hälfte aller öffentlichen Schulen können mit Gigabit ins Netz

Die Digitalisierung an bayerischen Schulen schreitet weiter voran. Inzwischen können über die Hälfte aller öffentlichen Schulen mit Gigabitgeschwindigkeit im Internet surfen. Über 95 Prozent sind auf dem Weg zum Glasfaser-Anschluss.

„Wir fördern den Breitbandausbau bis in jedes Haus – insbesondere auch an unseren Schulen! Bestmögliche digitale Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Bildung in ganz Bayern zu schaffen, ist eine unserer wichtigsten Zukunftsaufgaben“, betonte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Und das bayerische Engagement zahlt sich aus: Nach den Zahlen des Breitbandatlas des Bundes steht Bayern bei seinen Schulen sehr gut da. Bereits jetzt ist an rund 95% der öffentlichen Schulen in Bayern ein Anschluss mit schnellem Internet von mindestens 30 Mbit/s möglich, bei über 50% können sogar schon heute Gigabitgeschwindigkeiten erreicht werden. Der jeweilige Schulträger bzw. die jeweilige Schule kann dann entscheiden, welche Geschwindigkeiten jeweils aktuell benötigt und gebucht werden.

„Aber wir geben uns damit nicht zufrieden. Unser Ziel ist es, dass jede Schule in Bayern einen Glasfaseranschluss bekommt. Dabei lassen wir die Träger vor Ort nicht allein, sondern unterstützen sie mit bis zu 60.000 Euro je Schule. Hierfür hat Bayern insgesamt schon rund 50 Millionen Euro an staatlicher Förderung investiert“, hob Füracker hervor.

Das Programm bietet Fördersätze von 80% bis 90%. Es ist ein voller Erfolg – 1.700 Schulen wurden bereits oder werden aktuell damit an das Glasfasernetz angeschlossen und das Interesse ist weiterhin gewaltig.

„Drei von vier öffentlichen Schulen in Bayern nutzen das Programm bereits oder treffen letzte Vorbereitungen. Zusammen mit den Schulen, die durch die Telekommunikationsunternehmen selbst oder unsere anderen Förderprogramme mit entsprechenden Anschlüssen versorgt werden, sind über 95 % aller öffentlichen Schulen auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Glasfaser-Anschluss oder haben ihn bereits. Ich appelliere an die lokalen Entscheider, die neuen digitalen Möglichkeiten auch zu nutzen. Wir helfen, die technischen Voraussetzungen zu schaffen, und sind dafür auf einem hervorragenden Weg“, so der Finanzminister.

Die Versorgungsdaten sind im neuen digitalen Schulatlas unter www.schulatlas.bayern.de abrufbar.

 

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat/MB