Mo., 17.10.2022 , 18:20 Uhr

A3 und AS Wörth a.d. Donau/Wiesent - AS Rosenhof

A3 bei Wörth an der Donau: Zwei Unfälle - eine Person schwer verletzt

Nachdem es am Montagnachmittag zwei Unfälle mit einer schwer verletzten Person gegeben hatte, war die A3 bei Wörth a.d. Donau in Richtung Nürnberg für längere Zeit total gesperrt.

 

Am Montagnachmittag war die A3 bei Wörth an der Donau/Wiesent in Richtung Nürnberg komplett gesperrt, weil es zwei Unfälle gegeben hat. Beim ersten Unfall ist gegen 14:30 Uhr ein Auto von der Straße abgekommen. Dabei hat es sich überschlagen und ist im Graben geladen. Die beiden Insassen wurden dabei nicht verletzt, weshalb der dazu gerufene Hubschrauber nicht benötigt wurde.

Der Rettungshubschrauber war allerdings kurze Zeit später wieder im Einsatz, als es infolgedessen zu einem weiteren Unfall gekommen ist. Dabei ist ein LKW einem anderen LKW aufgefahren, wobei der auffahrende Lastwagenfahrer schwer verletzt wurde.

Da Betriebsstoffe auslaufen und ein Lastwagen die Fahrbahn versperrt, ist die A3 in Richtung Nürnberg für mehrere Stunden komplett gesperrt gewesen.

 

JM/MB

 

Die Mitteilung der VPI Regensburg:

Am heutigen Montag, 17.10.2022, gegen 14:30 Uhr, ereignete sich zunächst ein vergleichsweise glimpflicher Unfall zwischen den Anschlussstellen Wörth a.d.Donau-Wiesent und Rosenhof in Fahrtrichtung Regensburg. Ein 66-jähriger Pkw-Fahrer aus dem nördlichen Bayern hatte aus zunächst unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich im angrenzenden Grünstreifen überschlagen. Glücklicherweise blieben die beiden Insassen, der Fahrer sowie seine 68-jährige Ehefrau, unverletzt. Der Einsatz eines vorsorglich an der Unfallstelle gelandeten Rettungshubschraubers war somit nicht notwendig. Der Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Gegen 15:15 Uhr ereignete sich dann im unfallbedingten Rückstau ein wesentlich folgenreicherer Unfall. Der 34-jährige Fahrer eines türkischen Sattelzuges übersah offenbar das Stauende und fuhr auf den vor ihm fahrenden Sattelzug aus der Slowakei auf, der von einem 46-jährigen Ungarn gesteuert wurde. Beide Lkw-Fahrer wurden bei dem Unfall verletzt. Die Verletzungen des türkischen Lkw-Fahrers, welcher von einem Hubschrauber in ein Regensburger Krankenhaus verbracht wurde, stellen sich nach ersten Untersuchungen als nicht mehr so schwer wie ursprünglich vermutet dar. Der ungarische Fahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus im Landkreis verbracht.

Derzeit (17:57 Uhr) laufen die Bergungsmaßnahmen an der Unfallstelle. Der Sattelzug des Unfallverursachers steht über beide Fahrspuren und ist nicht mehr fahrbereit. Da bei dem Unfall der Tank des Fahrzeugs beschädigt wurde, muss dessen Inhalt zunächst umgepumpt werden. Anschließend kann mit den Abschleppungen und Aufräumarbeiten begonnen werden, wobei zum momentanen Zeitpunkt noch nicht geklärt ist, ob zunächst eine Umladung der beförderten Güter, Papierrollen und Fahrzeugteile, erforderlich ist.  Diese werden nach derzeitigem Stand bis in die frühen Abendstunden andauern (ca. 20:00 Uhr). Die Vollsperre kann wohl gegen 18:30 Uhr wieder aufgehoben und der Verkehr einspurig an der Unfallstelle weitergeleitet werden.

Der Sachschaden wird vorläufig auf ca. 130.000 – 150.000 Euro geschätzt.

Nachdem wegen der für den Schwerlastverkehr gesperrten Donau-Brücke zwischen Wörth a.d.Donau-Wiesent und Pfatter eine Ausleitung der Lkw an der AS Wörth nicht möglich ist, wurde eine Umleitungsstrecke für Lkw an der AS Kirchroth über die B8 eingerichtet. Zum aktuellen Zeitpunkt werden die zwischen Wörth-Wiesent und der Unfallstelle kurz nach der Donaubrücke der A3 befindlichen Pkw von der Polizei entgegen der Fahrtrichtung zurück aus dem Stau gelotst.

Neben der Polizei und der Autobahnmeisterei sind an der Unfallstelle ein Bergeunternehmen/Abschleppdienst sowie die FFW Wörth an der Donau eingesetzt.

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