Sa., 24.12.2022 , 11:19 Uhr

Zunächst normaler Reiseverkehr zu Weihnachten - keine größeren Staus

Trotz voller Züge und Straßen war die Verkehrslage an einem der verkehrsreichsten Tage in Bayern zunächst ruhig. Allerdings wird es stürmischer und die Niederschläge nehmen zu.

München (dpa/lby)Mildes Wetter, wenig Stau und keine größeren Störungen bei Flügen oder der Bahn: Der Verkehr im Freistaat läuft am Freitag vor Weihnachten weitestgehend normal und reibungslos. Das teilten Polizeipräsidien, die Deutsche Bahn und der Münchner Flughafen am Nachmittag mit. Und das, obwohl auf den Verkehrswegen viel los ist.

«Es war definitiv der verkehrsreichste Tag bisher», sagte ein Sprecher des Münchner Flughafens. «Vor allem heute Vormittag, aber es ist alles super gelaufen.» Die Flüge hätten alle nach Plan und ohne Störungen stattgefunden. «Das liegt auch daran, dass die Temperaturen wieder hochgegangen sind.»

Auch die Deutsche Bahn meldet viele Reisende und hat dafür deutschlandweit 80 zusätzliche Züge eingesetzt – unter anderem auf der Strecke zwischen München und Berlin. Am Donnerstag und Freitag seien über eine Million Fahrgäste mit den Zügen des Fernverkehrs unterwegs. Größere Einschränkungen habe es am Freitag in Bayern nicht gegeben, sagte ein Bahnsprecher.

«Die Straßen sind schon ziemlich voll», teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord mit. Längere Staus habe es bislang aber nicht gegeben. So auch in der Oberpfalz: «Ein richtiger Reisestau ist bei uns aktuell nicht sichtbar», sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums. Lediglich um Baustellen oder Unfälle gebe es kleinere Einschränkungen. Sonst sei die Lage sehr ruhig. Ähnlich sieht es in Niederbayern, Schwaben und Mittelfranken aus.

Das milde Wetter soll in Teilen Bayerns gen Abend und Nacht umschlagen. Ein Frontensystem ziehe laut Deutschem Wetterdienst (DWD) über Bayern. Vor allem in Südbayern rechnet der DWD mit Böen im Flachland bis hin zu Sturm- und Orkanböen in den Alpen. Im Allgäu warnt der Wetterdienst vor Unwettern und Dauerregen.

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

25.03.2026 IKEA ruft Kerzen wegen Brandgefahr zurück Der Möbelhändler IKEA ruft die SMÖJTRÄD Lüsterkerzen, duftneutral, 25 Zentimeter, zurück. 18.03.2026 Weniger Verletzte und Tote bei Verkehrsunfällen in Bayern im Januar 2026 Nach vorläufigen Angaben der Polizei wurden im Januar 31.072 Unfälle registriert. Das sind 6,8 Prozent mehr als im Januar 2025. Gleichzeitig sank jedoch die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, deutlich.Weniger Unfälle mit Personenschaden In 2.514 Fällen kamen Personen zu Schaden. Das entspricht einem Rückgang um 12,4 Prozent im Vergleich zum 23.02.2026 Bayern: Steigende Wasserstände – Flüsse und Bäche treten über die Ufer Vor allem in den Regionen rund um den Bayerischen Wald und das Fichtelgebirge treten Flüsse und Bäche teils über die Ufer. Während vielerorts nur Wiesen und Felder betroffen sind, könnten mancherorts auch Keller und Häuser überflutet werden. Noch ist der Höchststand nicht überall erreicht. Der Hochwassernachrichtendienst rechnet jedoch damit, dass die Pegelstände ab Mittwoch wieder 15.02.2026 Fasching in Ostbayern 2026