Mi., 30.10.2013 , 13:56 Uhr

Zu wenig Auszubildende in Regensburg

In Regensburg gibt es mehr Ausbildungsstellen als Bewerber. Das hat die Agentur für Arbeit Regensburg heute bekanntgegeben. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Mit 597 Stellen waren in Regensburg noch nie so viele Ausbildungsstellen unbesetzt wie in diesem Jahr. Das sind vier Prozent mehr als im Vorjahr. Dazu kommt, dass die Anzahl an Bewerbern weiterhin gesunken ist. Das ist die Bilanz des Ausbildungsmarktes im Agenturbezirk Regensburg. Sie wurde am Mittwochvormittag von der Agentur für Arbeit vorgestellt. Die aktuellen Zahlen stellen die Betriebe somit vor neue Herausforderungen. Besonders das Handwerk sucht händeringend nach Nachwuchs. Für Ausbildungsberufe wie Bäcker, Koch oder Friseur finden sich immer weniger Jugendliche. Gründe dafür sind, dass das Handwerk aufgrund der flexiblen Arbeitszeiten nicht mehr attraktiv ist und es viele Vorurteile gibt.

Für die Unternehmen heißt es mittlerweile: umdenken. Es werden sogar Bewerber angenommen, die nicht vollständig die Wünsche des Betriebes erfüllen. Das freut die Agentur für Arbeit. Die geförderten Berufsausbildungen gingen um 17 Prozent zurück. Die Agentur für Arbeit rechnet übrigens mit einer Fortsetzung dieser Entwicklung am Ausbildungsmarkt.

 

TeS

 

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