Di., 31.05.2022 , 16:28 Uhr

Further Zöllner lassen sich nicht täuschen

Zöllner entdecken Schmuggelzigaretten in Matratze

Ein ganz besonderes Versteck für seine Schmuggelware wählte ein 42-jähriger angeblicher Nichtraucher, um 8.000 Stück unversteuerte Zigaretten nach England zu schmuggeln.

Zigaretten in Matratze versteckt

Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald des Hauptzollamts Regensburg zogen den Lkw nahe Straubing aus dem fließenden Verkehr und brachten das Fahrzeug zu einem nahe gelegenen Autobahnparkplatz.

Auf Nachfrage gab der Fahrer an, Nichtraucher zu sein und daher keine Zigaretten dabei zu haben. Allerdings nahm es der Trucker mit der Wahrheit nicht so genau:

Zunächst überprüften die Zöllner die aus Glaswaren bestehende Ladung, um im Anschluss die Fahrerkabine genauer unter die Lupe zu nehmen. Beim Abtasten der sich in der Schlafkabine befindlichen Matratze bemerkten die erfahrenen Beamten Ungereimtheiten: Die komplette Matratze war ausgehöhlt und diente als Versteck für die Zigaretten.

Die Zöllner stellten das Schmuggelgut sicher und leiteten gegen den Mann ein Steuerstrafverfahren ein, der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf rund 1.600 €.

 

Über 12.000 Zigaretten in Auto gefunden

Bei einem weiteren Aufgriff gelang es den Further Zöllnern insgesamt 12.200 Stück Schmuggelzigaretten sicherzustellen, die, versteckt in Taschen und Kleidungsstücken, in einem Auto verteilt waren. Der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf circa 2.200 €.

Außerdem leiteten die Zöllner mehrere Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz ein. So wurden Elektroschocker, Wurfsterne, Schlagringe sowie einige Gramm Amphetamin aus dem Verkehr gezogen.

 

Hauptzollamt Regensburg/JM

 

 

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