Mi., 29.03.2023 , 09:32 Uhr

Wörth an der Donau: Havariertes Schiff heute aus Schleuse geholt

Heute wurde der untergegangene Donaufrachter "Achim" herausgeholt.

Ein in einer Schleuse in der Oberpfalz gesunkenes Frachtschiff ist am Mittwoch aus der Schleusenkammer geschleppt worden. Ein Schiff habe den Frachter rückwärts aus der Schleuse Geisling bei Wörth an der Donau (Landkreis Regensburg) herausgezogen, sagte ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA). Nun überwache eine Besatzung mit Pumpen an Bord, ob vielleicht doch noch Wasser in das Schiff eindringt. Zuvor wurden an dem havarierten Frachter Schweißarbeiten durchgeführt und der Donaufrachter wieder schwimmfähig gemacht.

Der Frachter soll laut dem WSA-Sprecher am Samstag von einem anderen Schiff abgeholt und voraussichtlich in den ungarischen Hafen Paks gebracht werden. Die Schleuse Geisling solle aber schon am Donnerstag, 12.00 Uhr, wieder für den Schiffsverkehr freigegeben werden. Der havarierte Frachter warte so lange einige Hundert Meter entfernt auf das Schiff, das ihn abschleppen soll. Das Schiff müsse aber erst von Enns in Österreich in die Oberpfalz gefahren kommen.

Das 85 Meter lange und mit rund 1100 Tonnen Eisenerz-Granulat beladene Schiff war am 10. März in der Schleuse Geisling bei Wörth an der Donau (Landkreis Regensburg) gesunken. Das Schiff sei zuvor in der Mitte zusammengeknickt, so dass Wasser eintrat, hieß es.

Der 61 Jahre alte Kapitän und sein 64 Jahre alter Steuermann hatten sich bei dem Vorfall über die Notschleuse retten können, verletzten sich aber. Da die Schleuse geschlossen war, geriet zwar Dieseltreibstoff in das Schleusenbecken, aber nicht in den Fluss.

 

dpa/JM

Ein Einblick in die Bergungsarbeiten:

 

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