Di., 08.11.2022 , 13:03 Uhr

Staatsstraße 2146

Wörth a. d. Donau - Pfatter: Arbeiten zur Verstärkung der Donaubrücke dauern an

Die Arbeiten zur Verstärkung und Instandsetzung der Donaubrücke zwischen Wörth a. d. Donau und Pfatter laufen seit Mitte September. Aufgrund der schwierigen Randbedingungen und personeller Engpässe können die Maßnahmen nicht zum geplanten Termin abgeschlossen werden. Die Verkehrseinschränkungen werden voraussichtlich noch bis Ende Januar andauern.

Bauarbeiten durch schlechtes Wetter verzögert

Zur Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der Donaubrücke bei Pfatter bis zu deren Neubau muss diese in Teilbereichen dringend instandgesetzt und verstärkt werden. Die notwendigen Arbeiten hierfür befinden sich bereits seit Mitte September in der Umsetzung. Aufgrund der schlechten Witterung, insbesondere durch die starken Regenfälle im September, wurden die Arbeiten bereits mehrmals zurückgeworfen. Bei Starkregen ist die Baustelle zeitweise nicht erreichbar, dies behinderte in der Vergangenheit die Schweißarbeiten.

 

Schweißarbeiten und fehlendes Personal

Die für das Gesamtprojekt zeitkritischen Schweißarbeiten bedingen die nächtlichen Vollsperrungen der Brücke, da während des Schweißvorgangs keine dynamischen Lasten wirken dürfen. Bei Bauwerken dieser Kategorie werden hohe Anforderungen an das ausführende Schweißpersonal gestellt. Der Personenkreis, welcher zu diesen Arbeiten zugelassen ist, ist stark begrenzt. Bei dem eingesetzten Personal kommt es deshalb zu Engpässen, sodass die Schweißarbeiten nicht wie vorgesehen voranschreiten. Dies wirkt sich maßgeblich auf die weitere Dauer der Bauzeit aus und ist sinnbildlich für den gravierenden Fachkräftemangel in der Branche.

Die ausführende Firma STRABAG AG aus München ist derzeit nach Kräften bemüht, Abhilfe zu schaffen und zusätzliches Fachpersonal zu organisieren. Nach derzeitigem Planungsstand der Baufirma können die Schweißarbeiten, und damit auch die nächtlichen Verkehrseinschränkungen, bis voraussichtlich Ende Januar abgeschlossen werden. Zur Verkürzung dieses Zeitraums werden alle zur Verfügung stehenden Beschleunigungsmaßnahmen herangezogen. Die im Anschluss stattfindenden Restarbeiten werden voraussichtlich noch bis zum Frühjahr andauern, jedoch ohne die Notwendigkeit der nächtlichen Vollsperrungen.

 

Umleitung

Die Umleitung des Verkehrs erfolgt weiterhin jeweils über Regensburg und Straubing. In Richtung Regensburg wird der Verkehr am Kreisverkehr bei Wiesent über die St2125 in Richtung Donaustauf und weiter über die St2145 nach Barbing geführt. Von dort erfolgt die Umleitung weiter auf der St2660 in Richtung der Anschlussstelle Rosenhof und die Bundesstraße 8 in Fahrtrichtung Straubing.

In Richtung Straubing erfolgt die Umleitung ab dem Kreisverkehr bei Wiesent über die St2125 durch Wiesent und Wörth a. d. Donau über Kirchroth bis nach Straubing. Der Verkehr wird dort über die SRs 10 und SRs 20 auf die Bundesstraße 8 in Richtung Regensburg geleitet.

In entgegengesetzter Richtung verlaufen die beiden oben beschriebenen Umleitungsstrecken dementsprechend umgekehrt.

Das Staatliche Bauamt Regensburg bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvorhersehbaren Erschwernisse. Alle Beteiligten sind bemüht die Arbeiten schnellstmöglich abzuschließen.

 

Staatliches Bauamt Regensburg/JM

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