Bei einer Kontrolle auf der A3 bei Wörth an der Donau hat der Zoll rund drei Kilogramm synthetische Drogen sichergestellt. Ein 38-jähriger Autofahrer wurde inzwischen zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.
Ende April kontrollierten Zollbeamte an der Anschlussstelle Wörth an der Donau/Wiesent ein Auto. Der 38-jährige Fahrer gab an, auf dem Weg zu einer Hochzeit nach Wien zu sein.
In seinem Rucksack entdeckten die Einsatzkräfte drei vakuumverpackte Beutel mit rund 3,05 Kilogramm einer kristallinen Substanz. Eine spätere Untersuchung ergab, dass es sich um die synthetische Droge Clephedron (4-CMC) handelte. Außerdem fanden die Beamten Behälter mit Kokainanhaftungen.
Das Amtsgericht Regensburg verurteilte den Mann am 12. Oktober 2026 wegen unerlaubter Drogeneinfuhr und Drogenhandels zu zwei Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der 38-Jährige befindet sich weiterhin in Haft.
Bundespolizei/JM