Di., 25.08.2020 , 10:09 Uhr

Willmering: Brand in Industriegebäude

In Willmering im Landkreis Cham ist am Montagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Bei Arbeiten hatte sich Dämmmaterial erhitzt - auf der Außenseite kam es zu einem Schwelbrand. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Der Schaden wird im höheren fünfstelligen Bereich eingeordnet. 

Am Montag, 24.08.2020, gegen 16.20 Uhr, war ein Arbeiter in einem ehemaligen Industriegebäude in Willmering damit beschäftigt, Metallregale mit einem Schneidbrenner zu zerkleinern. Aus bislang unbekannten Gründen erhitzte sich dabei das Dämmmaterial der Außenfassade aus Wellblech und es kam zu einem Schwelbrand. Da sich dieser nicht löschen ließ, musste die Wellblechfassade auf einer Fläche von ca. 10x20 Meter mit schwerem Gerät (Bagger) entfernt werden.

Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Sie dürfte nach bisherigen Schätzungen im höheren fünfstelligen Bereich liegen.

Personen wurden nach bisherigem Sachstand nicht verletzt.

Die Feuerwehren mit den Führungskräften aus dem Landkreis Cham aus Mitterdorf, Cham, Willmering, Waffenbrunn, Katzberg, Katzbach b. Loibling, Furth im Wald, Penting, Pitzling, Pinzing, Chamerau, Rhanwalting, Kolmberg, Balbersdorf und dem THW Cham waren bei der Brandbekämpfung vor Ort.

 

Pressemitteilung des Kreisfeuerwehrverbandes Cham: 

Brand Industriegebäude im Willmeringer Ortsteil Stegmühle am 24.08.2020, 16:23 Uhr:

Nach Eingang mehrerer Notrufe alarmierte die Integrierte Leitstestelle Regensburg um 16:23 Uhr mehrere Feuerwehren mit dem Stichwort „B4 – Brand Industriegebäude“ in den Willmeringer Ortsteil Stegmühle zu einer dort ansässigen Stahlbaufirma.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte war der Gebäudekomplex bereits stark verraucht und offenes Feuer im Kellerbereich sichtbar, welches bereits auf Teile der Außenfassade übergegriffen hat. Ein Mitarbeiter, welcher in der Halle gearbeitet hat, wurde dem Rettungsdienst übergeben.

Während des ersten Löschangriffs, durchsuchten Kräfte unter schwerem Atemschutz die verrauchten Büro- und Wohnräume. Im Gebäude trafen die Atemschutzgeräteträger auf einen aufgeregten Hund der sofort ins Freie gebracht und seinem Besitzer unverletzt übergeben werden konnte. In der Zwischenzeit wurde die Bahnstrecke Cham – Waldmünchen komplett gesperrt, um eine Gefährdung auszuschließen. Zusätzlich kamen die Drehleitern aus Cham und Furth im Wald zum Einsatz, die Temperatur des Dachbereichs wurde mittels Wärmebildkamera überwacht. Zur Unterstützung der Führungskräfte rückte die UG-ÖEL Loibling-Katzbach an. Der Gerätewagen Atemschutz stellte die Versorgung an Atemschutzgeräte und Masken sicher.

Die Löschwasserversorgung wurde durch einen Hydranten direkt vorm Betrieb und mittels zwei 300m langer Förderleitungen, die aus dem Katzbach entnommen wurden und durch die umliegenden Feuerwehren sowie den Schlauchwagenzug des KBI-Bereiches Cham aufgebaut wurden, sichergestellt.

Nachdem das Feuer in den Kellerräumen unter Kontrolle gebracht wurde, forderte die Einsatzleitung einen Bagger zum Öffnen der Fassade an, da sich noch versteckte Glutnester in der Isolierung befanden und teilweise bis zum Dach durchgebrannt sind. Die Betonwände wiesen bereits Risse durch die entstandene Hitze auf, es bestand Einsturzgefahr und ein Betreten durch Einsatzkräfte war nicht mehr möglich. Hierbei kam auch zum ersten Mal das „LUF60“ der Feuerwehr Mitterdorf zum Einsatz. Ferngesteuert durch geschultes Personal wurde die Halle mit dem am Kettenfahrzeug aufgebauten Großlüfter vom Rauch befreit.

Nachdem die langwierigen Nachlöscharbeiten beendet waren konnten die Feuerwehren nach über 3 Stunden abrücken. Vor Ort verlieben die Feuerwehren Willmering und Waffenbrunn zur Brandwache. Insgesamt waren 146 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz.

Alarmierte Kräfte:

 

Polizeiinspektion Cham /MB

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