Mi., 11.01.2017 , 08:35 Uhr
Wetter: Turbulente Tage stehen bevor
Man weiß eigentlich gar nicht genau wo man heute beim Wetter anfangen soll. Es stehen drei bis vier sehr turbulente Tage bevor. Ein Tief über Skandinavien (Dieter) bringt uns erst viel Wind und Regen. Dann bildet sich am Donnerstagabend noch ein kleines Randtief und das zieht dann in der Nacht zum Freitag direkt über Deutschland hinweg. Das wiederum bringt auf seiner Rückseite kalte Luft nach Deutschland und sorgt dafür das die Schneefallgrenze wieder bis in die Täler sinkt. Und dabei kann es heftig schneien, aber auch anfangs erstmal regnen. In den Mittelgebirgen ist es oftmals durchweg Schnee. Die höheren Lagen werden dabei mit Schnee regelrecht überschüttet. Oberhalb 500 bis 600 Metern sind 20 bis 30 cm Neuschnee möglich. Da noch ein starker Wind weht kommt es dort auch zu teils massiven Schneeverwehungen.
Am Donnerstagabend drohen im Westen sogar schwere Sturmböen über 100 km/h. Seien Sie vorsichtig! Besonders Lastwagen sollten dann die Parkplätze anfahren, denn starke Seitenwinde können zur Gefahr werden.
Autofahrer: Geduld gefordert
„Da steht beim Wetter bis zum Samstag richtig viel Action an. Das kann so manchen Autofahrer auf eine harte Geduldsprobe stellen. Mein Rat: vermeiden Sie in den kommenden Tagen Lustfahrten in die höheren Lagen. Besonders dort geht es rund. Schnee, Schneesturm, Schneeverwehungen. Hier muss man mit blockierten Straßen und Wegen rechnen. Freitagfrüh kann das dann auch im Flachland zu einem Problem werden“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.
Bild: Großwetterlage am Mittwochnachmittag: Tief Dieter über Skandinavien sorgt bei uns heute für Wind und Regen, Schnee gibt es in den Hochlagen
Am unteren Rand von Dieter entwickelt sich dann morgen ein kleines Tief. Das nennt man daher auch Randtief. Das flitzt rasch über Deutschland, bringt erst viel Regen und das bis in höhere Lagen, dann aber nach Durchzug auf seiner Rückseite wieder kalte Luft und Schnee bis runter. Wenn die kalte Luft heranrauscht gibt es auch wieder kurz Blitz und Donner. Das sind dann die sogenannten Wintergewitter. Hier mal das Modellwetter für den Donnerstagabend:
Bild: Modellwetter am Donnerstagabend: in den Niederungen oft Regen (grüne Symbole), in den höheren Lagen Schnee (blaue Symbole)
Die Aussichten
Am Freitagmorgen kann es dann in weiten Landesteilen zu Verkehrsbehinderungen durch Schneefall kommen. Auch am Samstag und Sonntag kann es noch etwas Schnee geben. Hier mal die Wetterlage der kommenden Tage im Detail (inkl. der Spanne für die Tageshöchstwerte):
- Donnerstag: 0 bis 6 Grad, Regen, in den Hochlagen Schnee, zum Abend hin im Westen STURM!
- Freitag: minus 1 bis plus 6 Grad, am frühen Morgen Schnee und Schneeschauer bis ganz runter, weiterhin windig, in den höheren Lagen Schneeverwehungen
- Samstag: minus 2 bis plus 3 Grad, überall Schneeschauer möglich, zwischendurch auch mal etwas Sonnenschein
- Sonntag: minus 3 bis plus 4 Grad, Sonne, im Osten und Süden weitere Schneefälle
- Montag: minus 2 bis plus 4 Grad, aus Westen neue Schneefälle, in den Niederungen am Rhein auch mal kurzzeitig Regen
- Dienstag: minus 7 bis plus 3 Grad, im Süden letzte Flocken, sonst freundlich und trocken
- Mittwoch: minus 8 bis plus 1 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und Nebel, trocken
- Donnerstag: minus 10 bis minus 1 Grad, knackig kaltes und trockenes Winterwetter
Pressemmitteilung wetter.net/MF
29.05.2026
Schwandorf: 100 Tonnen Müll in Flammen – Großeinsatz in Entsorgungsfirma
Bei einem Brand auf dem Gelände eines Entsorgungsunternehmens sind am Donnerstagabend zwei Müllbunker mit insgesamt rund 100 Tonnen Holz und Gewerbemüll in Flammen aufgegangen. Rund 100 Feuerwehrkräfte sowie das THW waren im Einsatz. Wegen der starken Rauchentwicklung, die bis nach Teublitz zog, wurde die Bevölkerung über das Warnsystem MOWAS und den Rundfunk informiert. Die Löscharbeiten
29.05.2026
Bayern: Polizei auf Patrouille für Wolf, Luchs und Greifvögel
Mit Diensthunden und wachem Blick für vergiftete Köder: Die Polizei in Niederbayern geht in diesem Jahr verstärkt auf Streife – für den Schutz bedrohter Wildtiere. In den Schwerpunktmonaten Juni und Oktober sind Beamtinnen und Beamte unterwegs, um illegale Fallen, Giftköder und verletzte und getötete Tiere zu finden, wie das Polizeipräsidium in Straubing mitteilte. Hintergrund ist
29.05.2026
In Bayern wird weniger getankt
Die Menschen in Bayern haben im April deutlich weniger getankt als vor einem Jahr. Darauf deuten vom Landesamt für Statistik erhobene Zahlen zu den Tankstellenumsätzen hin. Diese sind im April im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar nominal um 11,6 Prozent gestiegen – bereinigt um die wegen des Iran-Krieges außergewöhnlich hohen Spritpreise aber um 6,7 Prozent gesunken.
29.05.2026
Bayern: Arbeitslosigkeit geht im Mai leicht zurück
Die Arbeitslosigkeit im Freistaat ist im Mai leicht zurückgegangen. 313.557 Menschen waren arbeitslos gemeldet, das sind 9.190 weniger als im April. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg weiter mitteilte, lag die Arbeitslosenquote im Mai bei 4,0 Prozent, im April waren es 4,1 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen sei «saisonal üblich» zurückgegangen, sagte