Do., 14.12.2017 , 08:08 Uhr

Wetter: Regen, Matsch, Schnee bleiben uns wohl erhalten

Das Wetter in Deutschland bleibt ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sprach am frühen Donnerstagmorgen zunächst Unwetterwarnungen für die Schwarzwaldregion in Baden-Württemberg aus. Lastwagen durften in der Nacht im Hochschwarzwald nur noch mit Schneeketten fahren, wie ein Polizeisprecher erklärte.

Verkehrsunfälle hielten sich trotz des Schneetreibens im Hochschwarzwald in Grenzen. Auch in vielen anderen Regionen Deutschlands rückten Polizei und Rettungsdienste nur selten aus. Unter anderem musste die Feuerwehr in der Oberpfalz in Bayern einen 20-Jährigen aus seinem Auto freischneiden, der mit Sommerreifen auf vereister Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto verloren hatte.

In der Hauptstadt und in weiten Teilen Brandenburgs blieb es meist vergleichsweise mild. Keinerlei Wetterwarnungen gab es am frühen Donnerstagmorgen auch für den sonst häufig vom sprichwörtlichen «Schietwetter» heimgesuchten Norden um die Metropolregionen Hamburg und Bremen – zumindest bis zur Küste.

Ungemach durch Nässe, Kälte und Wind droht aus Sicht des Wetterdienstes trotzdem in weiten Teilen Deutschlands weiter. Ungemütlich sollte es nach Auskunft der Meteorologen zunächst nahezu flächendeckend vom Süden bis an die Grenzen Niedersachsens und Brandenburgs werden.

Auflockern kann es sich im Tagesverlauf in Teilen Süddeutschlands und im Nordwesten. Oberhalb von 400 Metern fällt Schnee, darunter bleibt es meist regnerisch. An der Küste und in den Bergen werden teils starke Böen und stürmisches Wetter erwartet. An der Nordsee soll es vereinzelt Gewitter geben.

Am Freitag rechnen die Meteorologen erneut mit Schneefällen in Süddeutschland, besonders in der Alpenregion. Erst zum Wochenende hin soll der Winter auch außerhalb des Südens wieder Einzug halten. Ob sich der Schnee bis zum Weihnachtsfest hält, ist noch unklar.

 

Eschenbach: Glätteunfall mit Sommerreifen

Ein 20-jähriger Mann ist bei einem Glätteunfall in der Oberpfalz in der Nacht zum Donnerstag schwer verletzt worden. Seine Beifahrerin wurde leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Am Fahrzeug waren den Angaben zufolge Sommerreifen angebracht.

Der Mann verlor in einer Kurve bei Glatteis die Kontrolle über sein Auto. Es kam von der Straße ab, streifte einen Baum und rutschte in einen Straßengraben. Die Feuerwehr musste das Dach des Fahrzeugs abtrennen, um den eingeklemmten Mann zu befreien. Ein weiterer Mitfahrer blieb unverletzt.

dpa/MF

Das könnte Dich auch interessieren

18.09.2026 Manching: Haftstrafen nach Diebstahl des keltischen Goldschatzes rechtskräftig Nach dem spektakulären Diebstahl des mehr als 2.000 Jahre alten keltischen Goldschatzes aus dem Kelten Römer Museum in Manching sind die Haftstrafen gegen vier Männer rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat die vom Landgericht Ingolstadt verhängten Strafen in vollem Umfang bestätigt. Goldschatz mit mehr als 480 Münzen gestohlen Der Einbruch in das Kelten Römer Museum 18.09.2026 Donau-Einkaufszentrum erneut unter Top 10 der deutschen Shoppingcenter Das Donau-Einkaufszentrum (DEZ) zählt erneut zu den zehn besten Shoppingcentern Deutschlands. Im aktuellen Shoppingcenter Performance Report (SCPR) 2026 belegt das DEZ mit der hervorragenden Durchschnittsnote von 2,00 den 9. Platz unter rund 400 bewerteten Einkaufszentren. Damit verteidigt das Regensburger Einkaufszentrum seine Spitzenpositionierung aus den Vorjahren und gehört bereits zum wiederholten Male zu den Top 10 18.09.2026 Mut beginnt im Alltag: Zivilcourage stärkt unsere Gesellschaft Schulen, Vereine und weitere Institutionen können ab sofort Informations- und Präventionsangebote zum Thema Zivilcourage nutzen. Zivilcourage bedeutet nicht, sich selbst in Gefahr zu bringen. Sie beginnt häufig mit kleinen Gesten: aufmerksam sein, Hilfe organisieren, die Polizei verständigen oder Betroffene unterstützen. Gerade diese alltäglichen Handlungen tragen wesentlich dazu bei, Straftaten zu verhindern, Menschen zu schützen und 18.09.2026 Bayern: Hopfenernte fällt 2026 deutlich geringer aus In Bayern wird 2026 eine deutlich kleinere Hopfenernte erwartet. Nach ersten Schätzungen sollen in den Anbaugebieten Hallertau und Spalt insgesamt rund 29.244 Tonnen Hopfen geerntet werden. Das wären 22,8 Prozent weniger als 2025. Als Gründe werden extreme Hitzephasen und langanhaltende Trockenheit genannt. Ernte sinkt um mehr als 8.600 Tonnen Im vergangenen Jahr wurden in Bayern