Mo., 09.05.2016 , 08:38 Uhr

Wetter: Massiver Temperatursturz zu Pfingsten!

Es ist wie jedes Jahr: vor den Eisheiligen (11. bis 15. Mai) sollte man sich nicht vor später Kälte sicher fühlen und selbst im Juni kann die Schafskälte nochmal zuschlagen. Das wissen besonders alle Landwirte und Hobbygärtner. Und so kommt es nun auch. Bereits Ende Mai hatte Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net darauf hingewiesen, dass man die spätwinterliche Kälte in der Regel nicht vor Juni los ist: Noch bis Juni soll Polarluft die Kälte nach Deutschland tragen.

„Am Samstag und Sonntag haben uns herrlich warme Tage bereits an den Sommer erinnert. In Nordrhein-Westfalen wurden stellenweise bis zu 29 Grad erreicht. Nur 1 Grad mehr und wir hätten bereits einen Hitzetag bekommen. Noch wenige Tage zuvor war die Polarluft in Deutschland und hat uns eine Verlängerung des Fröstelfrühlings beschert. Und wie es ausschaut wird genau diese Polarluft ausgerechnet zu Pfingsten einen neuen Angriff auf Mitteleuropa starten. Aus Norden strömt nämlich ab Freitagabend wieder kalte Luft zu uns. Dann gibt es pünktlich zum langen Pfingstwochenende einen massiven Temperatursturz. Die Tageshöchstwerte werden dann statt knapp bei 30 Grad nur noch etwas über 10 Grad liegen- ein Absturz um bis zu 20 Grad. Samstag und Sonntag sinkt die Schneefallgrenze im Süden auf 800 Meter“ erklärt Wetterexperte Jung.

 

Nachts muss man zudem ab dem Pfingstwochenende wieder verbreitet mit Bodenfrost rechnen, stellenweise sogar mit Luftfrost. Das wird für viele Pflanzen wie Obstbäume oder Weinreben richtig gefährlich. Erst vor 10 bis 14 Tagen gab es dort schwere Frostschäden. Die erneute Kälte könnte somit für weiteren Schaden sorgen.

 

So geht es in den nächsten Tagen weiter:

 

Pressemitteilung/MF

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