Do., 06.10.2016 , 08:28 Uhr

Wetter: Freistaat wird häufig von Unwettern getroffen

Bayern wird nach einer Auswertung des Versicherungskonzerns Allianz besonders heftig von Unwettern getroffen. Im vergangenen Jahr haben sich die Schadenmeldungen aus dem Freistaat bei Deutschlands größtem Versicherer mehr als verdoppelt. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten «Naturkatastrophenkalender» des Unternehmens hervor. Demnach meldeten die bayerischen Kunden 2015 rund 56 800 Unwetterschäden – im statistischen Schnitt waren das mehr als 150 pro Tag.

Die Schadensumme verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahr fast von 25 auf 73 Millionen Euro. Das sagte der für die Schadenregulierung bei der Allianz Deutschland zuständige Vorstand Mathias Scheuber. Achtzig Prozent aller in Bayern gemeldeten Schäden waren auf Sturm und Hagel zurückzuführen, gefolgt von Blitz und Überspannung. Auf Platz drei folgten Überschwemmungen und Starkregen. Die durch Wasser verursachten Schäden sind vergleichsweise selten – aber teuer: Die durchschnittliche Schadensumme lag 2015 bei knapp 4000 Euro, fast dreimal so hoch wie bei einem Sturm- oder Hagelschaden.

Unwetter treten in der Regel saisonal gehäuft auf – aber nicht in jedem Jahr zur gleichen Jahreszeit: 2015 war der März mit fast der Hälfte sämtlicher Schadenmeldungen des ganzen Jahres der gefährlichste Monat. 2014 waren Juli und Oktober die stürmischsten Monate gewesen. Ausgesprochen friedlich waren im vergangenen Jahr dagegen der Februar und der Oktober mit jeweils nur 0,3 Prozent der Schadenmeldungen.

dpa

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