Do., 30.04.2026 , 08:14 Uhr

Wetter: April deutlich zu trocken – Höchstwert mit 25,2 Grad in Regensburg

Im April ist in ganz Deutschland zu wenig Regen gefallen. Der Deutsche Wetterdienst berichtet auch von einem Temperatur-Höchstwert, der in der Stadt Regensburg gemessen wurde.

Der April hat in vielen Regionen Deutschlands deutlich zu wenig Regen gebracht. Gleichzeitig sorgten frühlingshafte Temperaturen, teils frostige Nächte und außergewöhnlich viele Sonnenstunden für ein insgesamt ungewöhnliches Wetterbild.

Deutlich weniger Regen als üblich

Nach einer vorläufigen Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fiel im April im Bundesdurchschnitt nicht einmal die Hälfte der üblichen Regenmenge. „Nachdem bereits der März verbreitet sehr trocken war, konnte der April in den meisten Regionen das Niederschlagsdefizit nicht ausgleichen“, bilanziert der DWD.

Insgesamt wurden rund 25 Liter pro Quadratmeter gemessen. Zum Vergleich: In der Referenzperiode von 1961 bis 1990 liegt der Durchschnitt bei 58 Litern pro Quadratmeter. Auch im Vergleich zur neueren Referenzperiode von 1991 bis 2020 ergibt sich ein Defizit von rund 44 Prozent.

Osten und Nordosten mit mehr Regen

Nur in der östlichen Mitte und im Nordosten Deutschlands erreichten die Niederschläge durchschnittliche Werte. „Am nassesten waren im April die Regionen, die im März noch zu den trockensten gehörten, wie beispielsweise Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Berlin“, so der DWD.

Die höchste Tagesmenge wurde am 19. April mit 83,4 Litern pro Quadratmeter in Röbel/Müritz in Mecklenburg-Vorpommern gemessen.

Große Temperaturunterschiede – Höchstwert in Regensburg

Auch bei den Temperaturen zeigte sich der April von seiner wechselhaften Seite. Das bundesweite Temperaturmittel lag bei 9,2 Grad. Damit war es 1,8 Grad wärmer als im langjährigen Mittel von 1961 bis 1990.

Der deutschlandweite Tiefstwert wurde am 1. April mit minus 8,2 Grad in Oberstdorf gemessen. Den bisherigen Höchstwert gab es am 5. April in Regensburg (Bayern) mit 25,2 Grad – ein frühsommerlicher Wert bereits zu Monatsbeginn.

Während im Südwesten die Durchschnittstemperatur bei über 10 Grad lag, blieb es im Nordosten im Mittel rund zwei Grad kühler.

Außergewöhnlich viele Sonnenstunden

Neben dem Regenmangel fiel auch die hohe Zahl an Sonnenstunden auf. Bis Monatsende wurden rund 245 Sonnenstunden registriert. Der Vergleichswert der Periode 1961 bis 1990 liegt bei 154 Stunden – der April übertraf diesen Wert damit um mehr als die Hälfte.

Besonders sonnig war es im Südwesten und Nordosten mit durchschnittlich acht bis neun Sonnenstunden täglich. Im Südosten wurden im Schnitt etwas mehr als sieben Stunden pro Tag erreicht.

dpa / MF

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