Di., 22.03.2022 , 14:02 Uhr

Weltwassertag: 128 Liter pro Kopf am Tag - Tipps zum Wasser sparen

Jeder Mensch in Deutschland verbraucht im Durchschnitt 128 Liter Wasser am Tag. Das gab das Statistische Bundesamt in Wiesbaden anlässlich des Weltwassertags am Dienstag bekannt.

Am 22. März ist der Weltwassertag. Er soll an die elementare Bedeutung von Wasser erinnern und findet seit 1993 statt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aus diesem Anlass mitteilt, nutzt jede Einwohnerin beziehungsweise jeder Einwohner in Deutschland im Schnitt 128 Liter Wasser pro Tag.

Fast zwei Drittel des Trinkwasserbedarfs werden aus Grundwasser gedeckt

Der diesjährige Wassertag steht unter dem Motto „Unser Grundwasser: der unsichtbare Schatz“. In Deutschland wird mehr als die Hälfte des Wasserbedarfs der öffentlichen Wasserversorgung aus Grundwasser gedeckt. Im Jahr 2019 wurden von den öffentlichen Wasserversorgungsunternehmen 3,3 Milliarden Kubikmeter Wasser aus Grundwasser entnommen – das entsprach einem Anteil von gut 62 %.

Aus Uferfiltrat und angereichertem Grundwasser stammten 839 Millionen Kubikmeter. Das entspricht einem Anteil von knapp 16 %. Fluss-, Seen- und Talsperrenwasser trug mit 738 Millionen Kubikmeter (knapp 14 %) zur Deckung des Wasserbedarfs bei. Beim Quellwasser waren es 436 Millionen Kubikmeter (8 %).

 

Tipps zum Wasser sparen

Unabhängig davon, ob Ihr warmes Wasser mittels eines Boilers oder einer Zentralheizung erhitzt wird, es kostet Energie. Gehen Sie daher sparsam damit um und Sie können Emissionen und bares Geld einsparen.

 

Das WWF gibt Tipps, wie Sie Wasser sparen können:

  • Waschen Sie die Hände doch einfach mal mit kaltem Wasser und stellen Sie das Wasser ab, während Sie sich die Zähne putzen oder unter der Dusche einschäumen. Vollbäder sollten eine Ausnahme sein, und gelegentlich macht zu zweit Duschen ja auch Spaß.
  • Sparsames Toilettenspülen spart ebenfalls viele Liter Wasser. Benutzen Sie die Stopptaste und spülen Sie so lange wie nötig und so kurz wie möglich.*
  • Geschirrspüler möglichst voll beladen und mit Sparprogramm laufen lassen; Geschirr nicht vorspülen. Eine sparsame volle Maschine verbraucht weniger Wasser als eine Handspülung. Sie vermeiden bei 160 Spülmaschinengängen im Sparprogramm statt Handwäschen pro Jahr rund 80 Kilogramm CO2 und sparen etwa 35 Euro.
  • Waschmaschine immer gut befüllen und die niedrigste benötigte Temperatur wählen; nicht vorwaschen. Bei 160 Waschgängen pro Jahr mit 40 statt 60 Grad sowie Verzicht auf Vorwäsche und Trockner können Sie etwa 110 Euro sparen sowie 250 Kilogramm CO2 vermeiden.
  • Wird an Wasserhähnen ein Durchflussbegrenzer angebracht, auch bekannt unter dem Namen Perlator, sparen Sie bei jeder Benutzung viel Wasser und somit auch Geld. Einen Durchflussbegrenzer bekommen Sie schon für 1 – 3 Euro, die Wasserersparnis liegt bei bis zu zwei Dritteln des ursprünglichen Verbrauchs, ohne den Komfort einzugrenzen.

 

 

Weitere Informationen zum Wassersparen finden Sie auch beim Umweltbundesamt: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/hgp_wassersparen_in_privathaushalten_web.pdf

dpa / WWF / Umweltbundesamt / MB

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