Do., 06.08.2015 , 11:43 Uhr

Weltneuheit: Fünf-Euro-Münze mit leuchtendem Ring

Sie ist eine absolue Weltneuheit und für Experten der Durchbruch in Sachen Fälschungssicherheit. Die neue Fünf-Euro-Münze. „Es ist gelungen, ein Material zu entwickeln, das sich wie Metall prägen lässt, gleichzeitig aber die Eigenschaften eines Kunststoffs aufweist. Damit ist der zwischen Ring und Kern eingefügte Polymerring Wegweiser einer neuen Generation von Münzen und ein Durchbruch hinsichtlich der Fälschungssicherheit“, so der Baden-Württembergische Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid.

Polymerring: Erfindung, die bereits durch ein Patent geschützt wird

Zum ersten Mal kommt der Polymerring als Sicherheitselement bei der neuen deutschen 5-Euro-Sammlermünze „Planet Erde“ zum Einsatz.  Mit Beschluss der Bundesregierung vom 29. April 2015 wurde nun endgültig der Start für die 5  Euro – Münze als Tri-Material-Coin besiegelt. Derzeit können nur die drei süddeutschen Münzstätten, Karlsruhe, München und Stuttgart, Metall und Polymerring zum Münzrohling fügen. Die Erfindung ist durch ein Patent geschützt.

Thema der Münze: Planet Erde                                         

Die Münzen der neuen Generation aus drei Materialien nähern sich hinsichtlich ihrer Fälschungssicherheit den Banknoten, und ihre Echtheit kann von jedem Nutzer ohne technisches Hilfsmittel überprüft werden. Der neue Werkstoff ist mit beliebigen Farbpigmenten einfärbbar. Diesen Effekt macht sich die erste 5-Euro-Sammlermünze, die mit der neuen Technologie hergestellt wird, zunutze. Ihr Thema ist der „Planet Erde“. Als eine Art Atmosphäre trennt der blau eingefärbte Polymerring die auf dem Münzkern dargestellte Erde vom Weltall des äußeren Metallrings.

Münze ist in Deutschland gültiges Zahlungsmittel

Mit der Herstellung der Prägewerkzeuge für die neue Sammlermünze wurde bereits begonnen. An ihrer Ausprägung werden alle fünf deutschen Münzstätten beteiligt sein: Berlin, Hamburg, Karlsruhe, München und Stuttgart. Die in Deutschland als  Zahlungsmittel gültige Sammlermünze wird anlässlich der World Money Fair in Berlin Anfang Februar 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt.

MK/ pm

 

Das könnte Dich auch interessieren

27.02.2026 Bayern: «Stagnation statt Aufschwung» auf dem Arbeitsmarkt Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Februar im Vergleich zum Vormonat zwar um 3.716 auf 341.061 gesunken, dennoch ist das der höchste Stand für einen Februar seit 2010. Das teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,4 Prozent und bleibt unverändert zur Januar-Quote. Im Februar 2025 23.02.2026 Bayern: Exporte steigen 2025 leicht Bayerns exportabhängige Industrie hat sich im Jahr 2025 trotz schwieriger Bedingungen behauptet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stiegen die weltweiten Ausfuhren um 0,9 Prozent auf knapp 227 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten auch die Importe um 0,9 Prozent auf 229,3 Milliarden Euro zu. Damit bleibt es bei einem – wenn auch vergleichsweise kleinen – Handelsdefizit. Besonders 06.02.2026 Bayern: Mehr Baugenehmigungen – doch die Entspannung bleibt aus Wie das Landesamt für Statistik mitteilt, wurden im Freistaat im Jahr 2025 insgesamt 54.149 Wohnungen genehmigt. Das entspricht einem Plus von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vom früheren Niveau ist der Wohnungsbau jedoch weiterhin weit entfernt: 2021 lag die Zahl noch bei 80.344 genehmigten Wohnungen. Eine spürbare Entspannung auf dem Wohnungsmarkt ist damit weiterhin nicht 05.02.2026 Konjunkturumfrage: Industrie tastet sich vor, Bau bleibt Sorgenkind Die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim zeigt zum Jahresbeginn leichte Aufwärtssignale, jedoch keinen breiten wirtschaftlichen Aufschwung. Grundlage sind die Rückmeldungen von 280 Unternehmen aus der Region. Die Wirtschaftslage stagniert weiterhin, auch wenn sich in einzelnen Branchen vorsichtiger Optimismus bemerkbar macht. Verhaltene Entwicklung in Industrie, Handel und Tourismus „Insgesamt spiegelt unsere Konjunkturumfrage