Di., 03.02.2026 , 10:45 Uhr

Weltkrebstag: Gerlach ruft zur Krebsvorsorge auf

Krebserkrankungen sind immer noch die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Bayerns Gesundheitsministerin ruft zur Vorsorge auf.

Zum Weltkrebstag (am Mittwoch, 4. Februar) hat Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) an die Bedeutung der Krebsvorsorge erinnert. „Krebserkrankungen sind weiterhin die zweithäufigste Todesursache in Deutschland“, erklärte die Ministerin. Im Jahr 2024 seien allein in Bayern über 33.000 Menschen an Krebs gestorben. Etwa 65.000 Männer und Frauen im Freistaat erhielten jährlich die Diagnose. „Diese Zahlen machen deutlich, wie zentral Vorsorge und Früherkennung sind.“

Früherkennung kann Leben retten

Die Ministerin betonte, dass bei einer rechtzeitigen Diagnose die Heilungschancen deutlich gestiegen seien. „Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen können ganz konkret Leben retten. Sie tragen dazu bei, dass Erkrankungen gar nicht erst entstehen oder so früh entdeckt werden, dass die Heilungschancen deutlich steigen.“

Als zuständige Ministerin für Prävention rief Gerlach die Menschen dazu auf, Vorsorgeangebote konsequent wahrzunehmen.

Kostenfreie Untersuchungen bei den Krankenkassen

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen laut Gerlach mehrere Screenings – etwa zur Früherkennung von Brustkrebs, Darmkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Hautkrebs oder Prostatakrebs.

Besonders häufig sind in Bayern laut Ministerium bei Frauen Brust-, Darm- und Lungenkrebs, bei Männern Prostata-, Darm- und Lungenkrebs.

Mit ihrem Appell möchte Gerlach mehr Menschen dazu bewegen, Vorsorgetermine regelmäßig wahrzunehmen und so das Risiko schwerer Krankheitsverläufe zu verringern.

dpa / MF

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