Sa., 08.06.2019 , 10:06 Uhr

Weiter Umweg: Österreicher verfährt sich bis nach Regensburg

Weil sich ein 80 jähriger Österreicher am Freitagvormittag kräftig verfahren hatte, wurde eine größere Vermisstensuche durch die Polizei Straubing veranlasst. Der ältere Herr, der einen Arzttermin in Wels, nur wenige Kilometer von seinem Wohnort entfernt gehabt hätte, fuhr vermutlich mit seinem Pkw falsch auf die Autobahn und befand sich plötzlich in Deutschland wieder.

Da der Mann offenbar ein wenig orientierungslos und zudem schwerhörig war, bemerkte er seinen Fehler nicht und fuhr weiter Richtung Norden. Nachdem er sich nun nicht mehr auskannte, rief er seine Frau an und gab an, in Straubing zu sein und dort auf seine Frau warten zu wollen. Diese solle ihn dort abholen.

Daraufhin machte sich die Ehefrau und die gemeinsame Tochter auf den Weg nach Straubing und suchten dort zunächst ergebnislos nach dem Herrn. Als sie keine andere Lösung mehr wussten, kamen sie zur Polizeiinspektion Straubing um dort eine Vermisstenanzeige aufzugeben.

Nachdem mehrfach versucht wurde, mit dem Vermissten telefonisch Kontakt aufzunehmen, dies aber aufgrund der Schwerhörigkeit misslang wurde eine Ortung des Mobiltelefones veranlasst. Aufgrund dieses Ergebnisses konnte der Österreicher im Bereich des Regensburger Hafens durch die Polizei in Neutraubling angetroffen und an die beiden überglücklichen Frauen übergeben werden.

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