Mi., 03.12.2025 , 17:38 Uhr

Weiden: Prozess nach tödlichem Champagner-Unfall startet

In Weiden startet am Donnerstag (4.12.) ein Prozess, bei dem es um einen tödlichen Unfall im Jahr 2022 geht - und um die Frage, wer die Schuld tragen könnte.

Ein Abend in einem Weidener Lokal nahm im Februar 2022 ein tragisches Ende. Eine Gruppe bestellte dort eine Flasche Champagner, in der sich allerdings kein Sekt, sondern das hochgiftige Betäubungsmittel MDMA befand. Von den acht Gästen, die tranken, starb ein Mann, mehrere weitere erlitten lebensgefährliche Vergiftungen.

Angeklagter soll Drogenflaschen transportiert haben

Vor dem Landgericht Weiden steht nun ein 46-jähriger Niederländer. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm fahrlässige Tötung sowie bandenmäßigen Drogenhandel vor. Er soll Teil einer Gruppe gewesen sein, die große Mengen MDMA herstellte, um sie in Deutschland und im Ausland zu verkaufen.

Laut Ermittlungen diente die Champagnerflasche als Tarnung für den Drogenhandel. Der Angeklagte soll als Logistiker für den Transport der Flaschen ins Ausland verantwortlich gewesen sein. Über Umwege gelangten mehrere der manipulierten Flaschen in den Handel.

Prozess mit vielen Verhandlungstagen

Der Prozess begann vor wenigen Tagen und soll sich über 21 Verhandlungstage erstrecken. Ein Gerichtssprecher teilte mit, dass das Urteil voraussichtlich Anfang März gesprochen wird.

dpa / MF

Das könnte Dich auch interessieren

21.04.2026 Pfatter: Versuchter Einbruch in Bäckerei - Hinweise gesucht Am Montag, 20. April 2026, haben bislang unbekannte Täter versucht, in eine Bäckereifiliale in der Mintrachinger Straße im Pfatterer Ortsteil Geisling einzubrechen. Der Vorfall ereignete sich gegen 22.28 Uhr. Trotz massiver Beschädigungen gelang es den Einbrechern nicht, in das Geschäft einzudringen. Einbruchversuch in Pfatter-Geisling Nach bisherigen Erkenntnissen versuchten die Täter, die Haupteingangstür sowie ein kleines 20.04.2026 500.000 Euro Schaden: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen zwei mutmaßliche Telefonbetrüger Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat Anklage gegen zwei mutmaßliche Telefonbetrüger erhoben. Den beiden Männern im Alter von 29 und 48 Jahren wird vorgeworfen, seit Ende Juli 2025 in 17 Fällen als Abholer tätig gewesen zu sein. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 500.000 Euro. Ermittelt wird wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs in 14 Fällen sowie wegen versuchten 16.04.2026 Ostbayern: Bilanz nach Blitzmarathon 2026 Nach 24 Stunden intensiver Geschwindigkeitskontrollen ist der Blitzmarathon 2026 in der Oberpfalz am 16. April um 6 Uhr zu Ende gegangen. Nun hat die Polizei ihre Bilanz vorgestellt. Ziel der Aktion war es, auf die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam zu machen und schwere Verkehrsunfälle langfristig zu reduzieren. Auch in der Oberpfalz: Geschwindigkeit bleibt Unfallursache 16.04.2026 Neue Verstärkung für die Polizei in der Oberpfalz Am Mittwoch begrüßte Polizeivizepräsident Robert Fuchs im Polizeipräsidium Oberpfalz die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Oberpfalz.