Do., 16.04.2020 , 11:22 Uhr

Wegen Corona-Krise: Festivals "Rock im Park" und "Rock am Ring" abgesagt

Wegen der Corona-Pandemie haben die Veranstalter die beiden Festivals „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ abgesagt. Dort hätten im Juni eigentlich gut 175.000 Menschen feiern sollen. 

Die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich am Mittwoch zwar auf erste vorsichtige Lockerungen in der Coronavirus-Krise verständigt. Großveranstaltungen aber sind den Beschlüssen zufolge bis zum 31. August grundsätzlich untersagt.

„Für die Veranstalter und ihre Teams, die Künstler und 175 000 Fans, die am ersten Juni-Wochenende 35 Jahre „Rock am Ring“ und 25 Jahre „Rock im Park“ feiern wollten, ist diese alternativlose Entscheidung natürlich enttäuschend“, hieß es in der Mitteilung des Veranstalters Live Nation. „Dennoch haben die Produzenten uneingeschränktes Verständnis für diese unausweichliche Maßnahme im Interesse der Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten, so traurig die Absage der ausverkauften Zwillingsfestivals ist.“

Die Festivals hätten vom 5. bis 7. Juni am Nürburgring in der Eifel und auf dem Zeppelinfeld auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände der Nationalsozialisten in Nürnberg über die Bühne gehen sollen. Zu den Headlinern gehörten in diesem Jahr die Bands Green Day, Volbeat und System Of A Down.

Die Planer hatten bis zuletzt an den Vorbereitungen für „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ gearbeitet. Noch Anfang April hatte es geheißen, die Festivals sollten in diesem Jahr wie geplant stattfinden – da waren längst strenge Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Kraft getreten. Online übertragene Konzerte ohne Publikum vor Ort seien keine Option, hatte es damals geheißen.

Allerdings hatte eine Sprecherin der Agentur Live Nation auch da schon betont: „Wir beobachten die Situation natürlich aufmerksam und werden den Anweisungen der Gesundheitsbehörden folgen.“ Die Gesundheit von Künstlern, Fans und Mitarbeitern habe oberste Priorität und stehe bei allen Überlegungen an erster Stelle.

„Gemeinsam mit der Live-Musikbranche richten sich nunmehr alle Hoffnungen auf die Zeit nach dem Ende des Ausnahmezustandes“, teilte Live Nation nun mit. Und: „Die Neuansetzung der Jubiläumsfestivals von „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ ist jetzt für das zweite Juni-Wochenende 2021 terminiert.“

 

 

dpa

Das könnte Dich auch interessieren

22.10.2026 Politik: Klingbeil lehnt Änderung des Finanzausgleichs ab Finanzminister Lars Klingbeil hält nichts davon, Länder mit AfD- oder Linke-Regierung vom Länderfinanzausgleich abzuschneiden. Das sagte der SPD-Chef in Berlin.   Klingbeil lehnt Konsequenzen für Länder ab «Ich habe Probleme damit, Ländern zu sagen, ihr habt aus unserer Sicht falsch gewählt und deswegen gibt es Konsequenzen», sagte Klingbeil in Berlin. Sollten sich Landesregierungen nicht an 22.10.2026 Niederbayern: Vermehrte Anrufe von Telefonbetrügern im Bereich Passau, Landshut und Straubing Seit heute Mittag verzeichnet die Einsatzzentrale des PP Niederbayern insbesondere im Raum Passau, Landshut und Straubing sog. „Schockanrufe“. Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Teile Niederbayerns im Laufe des Tages von den Anrufen betroffen sein könnten. Mit „Schockanrufen“ versuchen sie die Angerufenen zur Herausgabe von Bargeld und Wertsachen zu bringen. Sie geben z. B. unter 22.10.2026 Umfrage: Viele Bayern sehen KI skeptisch Viele Menschen in Bayern sehen Künstliche Intelligenz einer neuen Umfrage zufolge eher skeptisch. 38 Prozent erwarten, dass KI das Leben der Menschen in den kommenden Jahren verschlechtern wird. Nur 27 Prozent gehen von einer Verbesserung aus, 35 Prozent sind unentschieden. Umfrage von Civey im Auftrag des Genossenschaftsverbands Das Ergebnis stammt aus einer Erhebung des Instituts 22.10.2026 Heute Abend im Programm