Fr., 24.03.2023 , 14:35 Uhr

Warnstreik: agilis lässt Betrieb am Montag ruhen

Am Montag wird in ganz Deutschland gestreikt - betroffen sind auch die Fahrgäste von agilis.

Wie das Unternehmen mitteilt, lässt agilis am Montag den Betrieb ruhen. Agilis teilt weiter mit, dass durch den Warnstreik bei der Deutschen Bahn der Betrieb in beiden Netzen voraussichtlich massiv gestört sein wird. So werden auch Zugfahrten, die am Sonntag beginnen und erst nach Mitternacht enden, ausfallen. Falls doch Fahrten möglich sind, will das Unternehmen in den sozialen Medien, sowie auf Fahrplanauskunftsportalen und Apps informieren. Alle Informationen finden Sie unter www.agilis.de/warnstreik.

Wenn Sie Fahrkarten für den Fernverkehr gekauft haben (bis einschließlich 23.3. für Reisetage 27. – 28. März), können Sie diese Fahrkarten entweder kostenlos stornieren oder Sie können sie noch bis 4. April flexibel nutzen. Im Nahverkehr gilt eine Kulanzregelung: Karten des Deutschlandtarifs mit Reisedatum 27.3. können bis einschließlich 29.3. 3:00 Uhr flexibel genutzt werden. Weitere Informationen finden Sie unten in der Pressemitteilung von agilis.

MF

 

Die Pressemitteilung zum Warnstreik

Wegen der nicht vorhersehbaren Auswirkungen des Warnstreiks bei der Deutschen Bahn  wird der Betrieb bei agilis am Montag, 27.03.2023 in beiden Netzen aller Voraussicht nach massiv gestört sein. Zugfahrten, die am Sonntag, 26.3. beginnen und erst nach Mitternacht enden fallen aus. Fahrgäste werden gebeten, am Montag auf Bus und Bahn zu verzichten und am Vortag Fahrten entsprechend zu planen. Falls Zugfahrten möglich sind, informiert agilis über die Kanäle in den sozialen Medien und auf der Internetseite sowie auf den Fahrplanauskunftsportalen und -apps darüber. Bitte informieren Sie sich eine Stunde vor Abfahrt Ihres Zuges. Aktuelle Informationen zum Streik gibt es unter www.agilis.de/warnstreik

Planungssicherheit für Fahrgäste
agilis ist selbst vom Streik nicht betroffen. Allerdings ist das Unternehmen auf Stellwerke und Einrichtungen der Deutschen Bahn angewiesen, die wahrscheinlich bestreikt werden. Die Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs ist leider nicht möglich. agilis Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen bedauert die Lage. Er sagte, „die zu erwartenden Zugausfälle tun mir leid, unser eigenes Personal steht für unsere Kunden bereit. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Stellwerke der Deutschen Bahn bestreikt werden. Um eine chaotische Lage mit unplanmäßig endenden Zügen zu vermeiden, müssen wir diese im Zweifelsfall ausfallen lassen.“

Streikaufruf von ver.di und EVG
Die Züge von agilis verkehren in den Netzen Nord und Mitte auf einer Streckenlänge von insgesamt über 840 Kilometern. Die gesamte Infrastruktur wird von der Deutschen Bahn AG betrieben, deren Beschäftigte von den Gewerkschaften ver.di und EVG zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen sind. Der Ausstand beginnt in der Nacht von Sonntag, 26.3. auf Montag, 27.3. um Mitternacht und dauert bis Montag, 27.3., 24 Uhr.

Erstattung und Umbuchungsregelungen
Im Fernverkehr gilt für Fahrkarten, die bis einschließlich 23.03.2023 für die Reisetage 27.03.2023 bis 28.03.2023 gekauft wurden: Diese Fahrkarten können entweder kostenlos storniert werden oder sie behalten Ihre Gültigkeit und können bis einschließlich 04.04.2023 flexibel genutzt werden. Die Zugbindung bei Sparpreisen und Super Sparpreisen ist aufgehoben, dies gilt auch für Züge des Nahverkehrs (RE, RB, IRE und S-Bahn). Auch Umwege, die nicht auf der Fahrkarte erfasst sind, sind zulässig. Die Cityfunktion ist nicht von dieser Kulanz erfasst. Für die Fahrt zum/vom Bahnhof im Abgangs- oder Zielort muss eine neue Fahrkarte für den ÖPNV vor Ort erworben werden. Sitzplatzreservierungen können in den Kundencentern Regensburg und Straubing kostenfrei storniert werden.

Im Nahverkehr gilt eine Kulanzregelung: Alle Fahrkarten des Deutschlandtarifs mit Reisedatum 27.03.2023 können von

Sonntag, den 26.03., 0:00 Uhr, bis einschließlich Mittwoch, den 29.03., 3:00 Uhr, flexibel genutzt werden. Auch Umwege, die nicht auf der Fahrkarte angegeben sind, sind zulässig.
Alle für den 27.03.2023 bereits gekauften Einzel- und Aktionspreisfahrkarten des Deutschlandtarifs können kostenlos storniert oder umgetauscht werden. Dies gilt auch für Fahrkarten, bei denen Umtausch und Erstattung gemäß den tariflichen

Bestimmungen ausgeschlossen sind. Für Zeitkarten gelten die regulären Fahrgastrechte.

Eine Erstattung von Fahrscheinen ist nur beim jeweils verkaufenden Unternehmen möglich, d.h. ein Fahrschein aus einem Automaten von DB Vertrieb kann nur über DB Vertrieb erstattet werden.

Betroffene agilis-Kunden können sich unter www.agilis.de/kontakt oder per Telefon unter der 0800 58902 80 40 an die Kundenbetreuung wenden.

agilis bedauert die Einschränkung und bittet Fahrgäste um Verständnis. Aktuelle Informationen über Fahrplanabweichungen gibt es unter www.agilis.de/abweichungen

Pressemitteilung agilis

Das könnte Dich auch interessieren

27.02.2026 Bayern: «Stagnation statt Aufschwung» auf dem Arbeitsmarkt Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Februar im Vergleich zum Vormonat zwar um 3.716 auf 341.061 gesunken, dennoch ist das der höchste Stand für einen Februar seit 2010. Das teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,4 Prozent und bleibt unverändert zur Januar-Quote. Im Februar 2025 23.02.2026 Bayern: Exporte steigen 2025 leicht Bayerns exportabhängige Industrie hat sich im Jahr 2025 trotz schwieriger Bedingungen behauptet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stiegen die weltweiten Ausfuhren um 0,9 Prozent auf knapp 227 Milliarden Euro. Gleichzeitig legten auch die Importe um 0,9 Prozent auf 229,3 Milliarden Euro zu. Damit bleibt es bei einem – wenn auch vergleichsweise kleinen – Handelsdefizit. Besonders 06.02.2026 Bayern: Mehr Baugenehmigungen – doch die Entspannung bleibt aus Wie das Landesamt für Statistik mitteilt, wurden im Freistaat im Jahr 2025 insgesamt 54.149 Wohnungen genehmigt. Das entspricht einem Plus von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vom früheren Niveau ist der Wohnungsbau jedoch weiterhin weit entfernt: 2021 lag die Zahl noch bei 80.344 genehmigten Wohnungen. Eine spürbare Entspannung auf dem Wohnungsmarkt ist damit weiterhin nicht 05.02.2026 Konjunkturumfrage: Industrie tastet sich vor, Bau bleibt Sorgenkind Die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim zeigt zum Jahresbeginn leichte Aufwärtssignale, jedoch keinen breiten wirtschaftlichen Aufschwung. Grundlage sind die Rückmeldungen von 280 Unternehmen aus der Region. Die Wirtschaftslage stagniert weiterhin, auch wenn sich in einzelnen Branchen vorsichtiger Optimismus bemerkbar macht. Verhaltene Entwicklung in Industrie, Handel und Tourismus „Insgesamt spiegelt unsere Konjunkturumfrage