Fr., 08.04.2022 , 18:19 Uhr

Herzlichen Glückwunsch!

Waldmünchen/Furth im Wald: Bundespolizei begeht 30. Jubiläum

Seit 30 Jahren ist die Bundespolizei in den Städten der Trenck- bzw. Drachenfestspiele im Einsatz.

Entwicklung der Bundespolizei

Die Geschichte des damaligen Bundesgrenzschutztes (BGS) begann in Waldmünchen und Furth im Wald am 1. April 1992 mit der Errichtung einer sog. „Grenzschutzstelle Grüne Grenze“. Sechs Jahre später wurde die Dienststelle zur Bundesgrenzschutzinspektion ausgebaut. Längst zeichnete sich da schon ab, dass das Dienstgebäude zu klein ist. Ein neuer Amtssitz musste her: Am 1. Januar 1998 bezogen die Beamten ihren damaligen Neubau „An der Walk 3“.

In den vergangenen 30 Jahren war der Standort in Waldmünchen nicht durchgängig in Stein gemeißelt. Nach der Ankündigung einer Neuorganisation der Bundespolizei im November 2006 bangten die Mitarbeiter um das Bestehen ihrer Dienststelle. Dann, nach Wochen der Unsicherheit fiel im April 2007 endlich die erlösende Entscheidung: Waldmünchen bleibt Standort einer Bundespolizeiinspektion. Die bisherigen Inspektionen Furth im Wald und Regensburg wurden der Waldmünchner Dienststelle als Bundespolizeireviere nachgeordnet.

Der Zuständigkeitsbereich der Waldmünchner vergrößerte sich dadurch bis heute erheblich: Von Mainburg bis Wernberg-Köblitz und von Neumarkt i.d.Opf. bis Furth im Wald umfasst der Zuständigkeitsbereich für die grenz- und bahnpolizeilichen Aufgaben insgesamt sechs Landkreise und zwei kreisfreie Städte.

 

Seit 30 Jahren dabei

Als „Mann der ersten Stunde“ kennt der heutige stellvertretende Bundespolizei-Chef in Waldmünchen, EPHK Maximilian Feigl, den Standort sehr gut. Vor 30 Jahren hat er hier als Streifenbeamter angefangen.

„Mit der Region und der Dienststelle habe ich mich schon immer verbunden gefühlt, aber ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich nach neun Jahren Dienst in der bayerischen Landeshauptstadt und drei weiteren Jahren in Passau, wieder in Waldmünchen tätig sein darf“,

ergänzt Feigl sichtlich erfreut. Heute sagt er:

„Für mich schließt sich gewissermaßen der Kreis. Waldmünchen stand am Anfang meiner Karriere und voraussichtlich darf ich im Mai 2024 hier auch in den Ruhestand gehen.“

Aber nicht nur in Waldmünchen ist die Bundespolizei seit 30 Jahren vertreten.

„Auch die Further Dienststelle blickt auf eine 30-jährige Geschichte zurück“,

erinnert sich der Waldmünchner Inspektionsleiter EPHK Martin Becker, der 1992 erster Dienststellenleiter des BGS in Furth im Wald war und die dortige Bundespolizeiinspektion insgesamt 7 Jahre leitete.

In die Zukunft gerichtet sagt Becker:

„Ich freue mich, dass die Dienststelle in Waldmünchen personell weiter aufwachsen soll und auch die Dienstgebäude in Furth im Wald und Waldmünchen erweitert werden sollen.“

 

Bundespolizeiinspektion Waldmünchen/JM

Das könnte Dich auch interessieren

15.04.2026 Bad Kötzting: Raser und illegales Tuning beschäftigen Polizei 100 km/h innerorts und unnötiger Lärm Ein 23-jähriger Autofahrer beschleunigte am Freitag in der Arnbrucker Straße stark, ließ die Reifen durchdrehen und wurde mit 100 km/h innerorts gemessen. Zudem verursachte er bewusst Lärm mit seinem Auto. Ihn erwarten nun eine Anzeige. Auffälliges Tuning und mehr Kontrollen Am Samstag fiel ein 22-Jähriger wegen technischer Veränderungen am Auto 13.04.2026 Roding: Dieb klaut Pokémonkarten-Sammlung im Wert von 15.000 Euro „Schnappt sie euch alle!" - Das dachte sich auch ein Dieb in Roding als er in mehrere Kellerabteile einbrach. Ein Teil der Beute: hochwertige Sammlerkarten der weltbekannten Serie Pokémon. 13.04.2026 Traitsching: Müll illegal abgeladen - Polizei sucht Zeugen Die Polizeiinspektion Cham berichtet von einer illegalen Müllablagerung im Bereich Traitsching. In einem unbekannten Zeitraum in den vergangenen Tagen haben Unbekannte laut PI Cham eine größere Menge Sperrmüll in einem Feld bei Randlhof abgeladen. Der Müll landete nahe der Kreisstraße CHA 12 – und dort gehört Sperrmüll nun wirklich nicht hin. Laut Polizei fehlt von 11.04.2026 Rimbach: Verkehrskontrolle endet nach 300 Metern Fluchtversuch im Sturz Fluchtversuch nach Aufforderung zur Kontrolle Als die Polizei den Jugendlichen anhalten wollte, beschleunigte er sofort und versuchte zu flüchten. Nach rund 300 Metern verlor der 17-Jährige die Kontrolle über sein Leichtkraftrad und stürzte. Nach Angaben der Polizei wurde der Fahrer dabei nicht verletzt. Auch am Fahrzeug oder an anderen Gegenständen entstand kein weiterer Schaden. Alkoholgeruch