Das teilte Heimatminister Albert Füracker mit. Die Förderung erfolgt über das Programm Regionalkultur des Heimatministeriums und soll dazu beitragen, das historische Freilicht-Festspiel langfristig für die Zukunft aufzustellen.
„Die historischen Trenckfestspiele Waldmünchen begeistern jährlich viele Besucherinnen und Besucher – seit 1950 präsentieren mehrere hundert Laiendarsteller ein atemberaubender Freilicht-Theater-Erlebnis für die ganze Familie. Die geplante Neuausrichtung kann ein Vorbild für zeitgemäße, gesellschaftlich und heimatpflegerisch bedeutende historische Bühnenaufführungen sein. Ich freue mich sehr, dass wir als Heimatministerium dieses Vorhaben mit einer Anschubfinanzierung von 79.500 Euro unterstützen können. Mein herzlicher Dank an alle Beteiligten und Mitwirkenden – auf viele weitere erfolgreiche und unterhaltsame Jahre herausragender Bühnenkunst“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich der Mittelzusage aus dem Förderprogramm Regionalkultur.
Der Verein der Trenckfestspiele Waldmünchen e. V. plant eine umfassende Neufassung des historischen Schauspiels über den Panduren-Oberisten Franz von der Trenck und die Ereignisse in der Grenzstadt während des Österreichischen Erbfolgekriegs. Ziel ist es, die Tradition der Festspiele zu erhalten und gleichzeitig eines der bedeutendsten Freilicht-Festspiele in Ostbayern weiterzuentwickeln.
Für die Regie und den neuen Spieltext der geplanten Uraufführung im Juli 2027 konnte der mehrfach ausgezeichnete Fernseh- und Theaterregisseur Thomas Stammberger gewonnen werden, der aus dem Landkreis stammt.
Für die Neuinszenierung sind acht Aufführungen mit insgesamt rund 4.500 Besucherinnen und Besuchern vorgesehen. Mehr als 300 Mitwirkende sollen an dem historischen Freilicht-Festspiel beteiligt sein.
PM Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat / FC