Mi., 21.06.2017 , 15:02 Uhr

Waldbrandgefahr: Regierung weitet Beobachtungsflüge auf ganz Niederbayern aus

Wegen der anhaltenden Trockenheit und sehr hohen Waldbrandgefahr hat die Regierung von Niederbayern im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung die Beobachtungsflüge für heute, 21. Juni, und Donnerstag, 22. Juni, auf ganz Niederbayern ausgeweitet.

Gestartet wird von den Stützpunkten der Luftrettungsstaffel Bayern in Landshut, Eggenfelden und Straubing-Wallmühle. Von den Stützpunkten Vilshofen und Arnbruck aus wird bereits die Bayerwaldroute beflogen.

Nach dem Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes besteht für Niederbayern durchgängig die Warnstufe 4 (hohe Waldbrandgefahr), teilweise sogar die Warnstufe 5 (sehr hohe Waldbrandgefahr). Die Wetterentwicklung wird weiterhin täglich beobachtet und aktuell beurteilt.

Die Regierung appelliert dringend, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind: kein offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern.


Video: Auch in der Oberpfalz gibt es Überwachungsflüge

Die Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Regierung von Niederbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten. Die Luftbeobachter kommen aus den Reihen der Katastrophenschutz- und Forstbehörden.

Pressemitteilung/MF

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