Mo., 06.08.2018 , 09:02 Uhr

Waldbrandgefahr in Niederbayern: Regierung setzt Beobachtungsflüge fort

Wegen der anhaltenden Trockenheit, der sehr hohen Waldbrandgefahr und der durch die Sommerferien in Bayern hohen Anzahl an Touristen und Tagesausflüglern hat die Regierung von Niederbayern im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung Beobachtungsflüge von Montag, den 06. August 2018, bis Montag, den 13. August 2018, angeordnet. 

Nach den Wettervorhersagen sind für Niederbayern in den nächsten Tagen keine flächendeckenden Niederschläge zu erwarten, die zu einer Entspannung führen würden. Vereinzelte Gewitter ändern an der Gesamtlage derzeit wenig. Die Wetterentwicklung wird weiterhin täglich beobachtet und aktuell beurteilt.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die angeordneten Flüge starten von den Stützpunkten Landshut-Ellermühle, Straubing-Wallmühle, Eggenfelden, Vilshofen und Arnbruck.

Die Anordnung der Regierung wird von den betroffenen Landratsämtern umgesetzt. Sie teilen ausgebildete Luftbeobachter zur Begleitung der Flüge ein. Die Stützpunktleiter der Luftrettungsstaffel Bayern sorgen für die Einteilung der ehrenamtlichen Piloten.

Die Regierung appelliert dringend, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind: kein offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern.

 

Drohende Waldbrandgefahr in Ostbayern – Video:

 

Foto: Symbolbild

Pressemitteilung Regierung von Niederbayern/MF

Das könnte Dich auch interessieren

01.05.2026 Oberpfalz: Wenige Zwischenfälle in der Nacht zum 1. Mai Die Freinacht in der Oberpfalz ist aus Sicht der Polizei überwiegend ruhig verlaufen. Zwar kam es in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai vereinzelt zu Einsätzen, größere Ausschreitungen oder schwere Vorfälle blieben jedoch aus. 30.04.2026 Oberpfalz: Polizei mahnt zur Rücksicht in der Freinacht In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai ist in vielen Orten der Oberpfalz wieder mit kleineren Streichen rund um die sogenannte Freinacht zu rechnen. Das Polizeipräsidium Oberpfalz erinnert daran, dass Brauchtum und Spaß dort enden, wo Eigentum beschädigt, Menschen gefährdet oder die öffentliche Ordnung gestört werden. Freinacht in der Oberpfalz: Grenzen des 30.04.2026 Oberpfalz: Robert Fuchs wird neuer Polizeipräsident Der Führungswechsel im Polizeipräsidium der Oberpfalz ist beschlossen: Zum 1. Juni übernimmt Robert Fuchs das Amt des Präsidenten. Er folgt auf Thomas Schöniger, der in den Ruhestand geht. Der Ministerrat traf die Entscheidung auf Vorschlag von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Ernennung durch den Ministerrat Mit dem Beschluss des Ministerrats steht fest: Der bisherige Vizepräsident rückt 29.04.2026 Oberpfalz: Polizeipräsidium warnt vor neuer Betrugsmasche „Russische Callcenter“ Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor einer neuen Variante des Callcenter-Betrugs. Bei der Masche „Russische Callcenter“ sprechen die Täter gezielt russischsprachige Bürger auf Russisch an. Mit der vertrauten Sprache erschleichen sie sich Vertrauen und drängen ihre Opfer zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Unter Vortäuschen der klassischen „Unfalllegende“ treten die Täter laut Polizei überwiegend als falsche