Mo., 28.07.2025 , 11:19 Uhr

Waffen, Drogen und Potenzmittel: Bundespolizei hat den richtigen Riecher

Die Bundespolizeiinspektion Furth im Wald berichtet von einer Kontrolle am vergangenen Freitag (25. Juli).

Bei einer Kontrolle am Grenzübergang Furth im Wald hat die Bundespolizei mehrere verbotene Gegenstände und Drogen sichergestellt. Mehrere Männer stehen nun unter Verdacht, gegen Gesetze verstoßen zu haben.

Kontrolle am Freitagmorgen

Am Freitag, den 25. Juli, kontrollierten Bundespolizisten gegen 09:00 Uhr ein Wohnmobil mit deutscher Zulassung am Grenzübergang Furth im Wald. Im Fahrzeug saßen zwei deutsche Männer im Alter von 31 und 47 Jahren. Beim Abgleich der Personalien des 31-jährigen Beifahrers stellte sich heraus, dass er von der Staatsanwaltschaft Landshut zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war – wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Zudem hatte er ein verbotenes Butterflymesser bei sich, das von den Beamten sichergestellt wurde.

Drogen und Waffen im Fahrzeug

Bei der Durchsuchung des Wohnmobils entdeckten die Beamten insgesamt 10 Gramm Cannabis sowie 82 Potenztabletten, für die kein Rezept vorlag. Weitere Funde waren ein Schlagring und ein Elektroimpulsgerät ohne Prüfzeichen. Diese Gegenstände konnten eindeutig dem 47-jährigen Fahrer zugeordnet werden.

Drogentest und Fahrtverbot

Da der Fahrer drogentypische Ausfallerscheinungen zeigte und angab, am Vortag Marihuana konsumiert zu haben, wurde ein Drogentest durchgeführt – dieser fiel positiv aus. Die verständigte Polizeiinspektion Furth im Wald ordnete eine Blutentnahme an und übernahm die Ermittlungen wegen des Straßenverkehrsdelikts. Auch der Beifahrer stand laut Polizei unter Drogeneinfluss. Beiden Männern wurde deshalb die Weiterfahrt für 24 Stunden untersagt.

Ermittlungen wegen mehrerer Gesetzesverstöße

Das Bundespolizeirevier Furth im Wald ermittelt nun wegen Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz, das Arzneimittelgesetz sowie das Waffengesetz. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurden die Männer wieder aus der Dienststelle entlassen.

Pressemitteilung Bundespolizei / MF

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