Fr., 20.11.2015 , 09:02 Uhr

„Vorlese-Betthupferl“ für KUNO-Patienten

Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages am 20. November 2015 durften sich die kleinen Patienten in der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin (KUNO) des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) bereits einen Tag früher auf einen prominenten Vorlesegast freuen.

Die kürzlich von der Stiftung Lesen in Zusammenarbeit mit der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn vorgestellte Vorlesestudie bestätigt, dass Vorlesen den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Darüber hinaus fördert es die soziale Kompetenz jedes Einzelnen. Kindern, denen häufig vorgelesen wird, sind fröhlicher, selbstbewusster und gerechtigkeitsliebender als Kinder, denen selten vorgelesen wird. Um auf die positiven Eigenschaften des Vorlesens hinzuweisen und das öffentliche Interesse dafür zu stärken, findet seit 2003 jeweils am dritten Freitag im November der bundesweite Vorlesetag statt.

Auch das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) beteiligt sich in diesem Jahr wieder am bundesweiten Vorlesetag und konnte für seine kleinen KUNO-Patienten die Schauspielerin Rita Russek gewinnen.

„Eigentlich ist Vorlesen wie viele Filme abspielen. Jeder Zuhörer, jedes Kind in diesem Fall, „sieht“ seinen eigenen Film, erlebt Geschichten und kriegt Lust aufs Selber-Lesen“, erklärt Rita Russek. Die gefragte Schauspielerin ist auch als Erzählerin des „Betthupferls“, einer fünfminütigen Erzählung für Kinder, die von Montag bis Samstag immer von 19:55 Uhr bis 20:00 Uhr auf Bayern 1 ausgestrahlt wird, bekannt. Ihr war es ein Anliegen, die KUNO-Kinder mit ihren Erzählungen ein wenig vom Krankenhausalltag abzulenken. Sie nahm die Kinder mit auf die Reise der „Schnüffelnasen“, die Geschichte des Hundes Hubertus und seines Freundes Pock. „Wenn meine Reise nach Regensburg, im Gepäck eine lustige, spannende Geschichte, den Kindern Ablenkung und Spaß gebracht hat, dann fühle auch ich mich beschenkt“, so Rita Russek.

Anschließend hatten die Kinder Zeit für Fragen, Autogramme und ein gemeinsames Erinnerungsfoto.

Pressemitteilung UKR

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