Mo., 25.11.2024 , 13:03 Uhr

Vor Weihnachten: Bundespolizei verschärft Waffenverbot an Bahnhöfen

Die Bundespolizei München hat für die Vorweihnachtszeit ein erweitertes Waffenverbot an acht bayerischen Bahnhöfen sowie mehreren Münchener S-Bahn-Haltestellen erlassen. Auch alltägliche Gegenstände fallen unter die Regelung. Seit heute, 9 Uhr, gilt das Verbot.

Betroffene Bahnhöfe und Haltestellen

Das Verbot gilt unter anderem an den Hauptbahnhöfen in Aschaffenburg, Augsburg, München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg. In München betrifft es zusätzlich den Ostbahnhof, den Bahnhof Pasing sowie die S-Bahn-Haltestellen am Hauptbahnhof, Marienplatz und Karlsplatz (Stachus).

Verbotene Gegenstände

Neben Messern jeder Größe sind unter anderem folgende Gegenstände untersagt:

Ziel der Maßnahme

Die Maßnahme, die bis kurz vor Weihnachten gilt, zielt darauf ab, das Sicherheitsgefühl der Bahnreisenden zu stärken und mögliche Gewalttaten präventiv zu verhindern. Der Termin wurde bewusst auf die Vorweihnachtszeit und die Weihnachtsmärkte abgestimmt.

Kontrolle und Ausnahmen

Die Polizei kann die verbotenen Gegenstände bei Kontrollen sicherstellen und Bußgelder verhängen. Ausnahmen gelten nur bei nachgewiesenem Interesse, etwa für Handwerker, die Werkzeuge mitführen müssen. Plastik- und Holzmesser sind von der Regelung ausgenommen.

Dieses temporäre Verbot basiert auf Erfahrungen während der Fußball-EM, bei der ein ähnliches Konzept erfolgreich umgesetzt wurde.

 

Bundespolizei München / TK

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Furth im Wald: Brutale Schlägerei auf Video – Polizei ermittelt gegen zwei Teenager Nach einer Schlägerei in Furth im Wald ermittelt die Polizei gegen zwei junge Männer. Ein Video der Auseinandersetzung wurde in sozialen Medien veröffentlicht. Zwei Männer wurden verletzt. Zwei Männer bei Schlägerei verletzt Am späten Abend des 21. Oktober 2026 soll ein 18-Jähriger in der Herrenstraße einem 26-Jährigen mehrfach ins Gesicht geschlagen haben. Als dieser zu 23.10.2026 Sinzing: Überholmanöver geht schief – Zwei Frauen entgehen Frontalcrash Eine 26-jährige Audi-Fahrerin hat am Donnerstagmorgen auf der Staatsstraße zwischen Sinzing und Alling beinahe einen Frontalzusammenstoß verursacht. Die Frau wollte einen Kleintransporter überholen und übersah dabei offenbar einen entgegenkommenden Ford. Frontalzusammenstoß knapp verhindert Beide Fahrerinnen reagierten sofort. Die 26-Jährige bremste ab und scherte wieder ein. Dabei streifte sie den Kleintransporter am Heck. Die 20-jährige Ford-Fahrerin 23.10.2026 Bernhardswald: Autofahrer weicht Hasen aus und wird schwer verletzt Ein 62-jähriger Autofahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall in Bernhardswald schwer verletzt worden. Der Mann war in Mauth unterwegs, als er einem Hasen auswich und gegen einen Zaun fuhr. Schwer verletzt ins Krankenhaus Der 62-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Am Zaun entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro.   PI Regenstauf/JM 23.10.2026 Kelheim: 34-Jähriger nach Tauchübungen in Lebensgefahr Mann sinkt bei Tauchübungen zu Boden Der Badeunfall ereignete sich gegen 17:15 Uhr in einem Kelheimer Schwimmbad. Nach bisherigen Erkenntnissen führte der 34-Jährige Tauchübungen im Wasser durch, als er plötzlich zu Boden sank. Ein Bademeister und mehrere Badegäste bemerkten den Vorfall und reagierten sofort. Sie leisteten dem Mann Erste Hilfe. Trotz der schnellen Hilfe erlitt