Fr., 17.02.2023 , 16:53 Uhr

Feuershow zum internationalen Kinderkrebstag

VKKK Ostbayern sammelt Spenden für Nachsorgezentrum

Mehr Aufmerksamkeit für die Situation von krebskranken Kindern und deren Familien – das ist das Ziel des internationalen Kinderkrebstags am 15. Februar. Der VKKK Ostbayern e.V. hat den Tag zum Anlass genommen, den kleinen Patienten an der Kinder-Uniklinik in Regensburg eine Freude zu machen.

Das Duo Avellis hat vor dem Gebäude eine Feuershow aufgeführt. Die Kinder und Jugendlichen auf Station haben von den Fenstern aus zugeschaut und mit kleinen Lampen ihren Teil zur Show beigetragen.

Mit Tanz und Feuerjonglage begleitet von Musik ist das Sünchinger Duo Mirjam und Stefan Avellis am Abend des Kinderkrebstags vor der Klinik aufgetreten.

„In der Wochen, oft Monate dauernden Krebstherapie ist es wichtig, immer wieder kleine Motivationen und Ablenkungen zu setzen“,

weiß Irmgard Scherübl, Vorsitzende des VKKK und gelernte Erzieherin. Operationen, Bestrahlungen und Chemotherapie belasten die kleinen Körper stark.

„Wir versuchen, mit regelmäßigen Angeboten wie Kunst- oder Musiktherapie und mit verschiedenen Events wie der Feuershow den Klinikalltag erträglicher zu machen und den Kindern das Durchhalten zu erleichtern“,

erklärt die Vorsitzende.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 2.200 Kinder und Jugendliche neu an Krebs. Die Kinder-Uniklinik in Regensburg nimmt jährlich rund 80 Fälle neu auf. Die meisten der betroffenen Familien nehmen gerne das breite Unterstützungsangebot des VKKK in Anspruch. Der Verein betreibt pädagogische Angebote, unterstützt, wenn nötig, finanziell, fördert die medizinische Behandlung, berät bei allen Fragen rund um die Erkrankung, bietet im Elternhaus direkt neben der Klinik eine preiswerte Übernachtungsmöglichkeit für die Angehörigen und vieles mehr.

„Das alles finanzieren wir aus Spenden“,

betont Irmgard Scherübl.

Die gute Nachricht ist, dass heute vier von fünf Kindern eine Krebserkrankung überleben. Doch hinterlässt die intensive und langwierige Behandlung medizinische und soziale Folgeschäden, von denen sich die Patienten und die Familien nur langsam erholen.

„Speziell dafür wollen wir in Zeitlarn bei Regensburg eine Nachsorgezentrum bauen“,

sagt Scherübl. Der Spatenstich ist noch für das Jahr 2023 geplant. Die Kosten belaufen sich auf rund 4,7 Millionen Euro, die der Verein ebenfalls aus Spenden finanziert.

„Ob kleine oder große Spende – dabei hilft uns jeder Euro“,

ruft Irmgard Scherübl auf.

 

Spendenkonten

Sparkasse Regensburg

IBAN DE49 7505 0000 0051 1046 36

BIC BYLADEM1RBG

 

Volksbank Regensburg

IBAN DE59 7509 0000 0000 0500 40

BIC GENODEF1R01

 

VKKK Ostbayern

 

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