Di., 16.01.2024 , 10:23 Uhr

Vilzinger Fußballer wechselt zum SC Paderborn

Marco Pledl wechselt nach Paderborn. Ein großer Sprung von der Regionalliga in die 2. Liga für den jungen Offensivspieler.

Pressemitteilung der DJK Vilzing:

Im Lager des Fußballregionalligisten DJK Vilzing gibt es kurz vor Beginn der Rückrundevorbereitung noch einen Spielerabgang. Offensivspieler Marco Pledl verabschiedet sich von den Schwarzgelben und wechselt zum Zweitligisten SC Paderborn. Der 23-jährige Linksfuß war erst im Sommer aus der Kreisklasse an den Huthgarten gewechselt und konnte in der Vorrunde durch konstant starke Leistungen überzeugen.

„Marco hat ein Angebot erhalten aus dem Profibereich, das er wahrnehmen möchte. Er ist mit dem Wunsch an uns herangetreten, dass wir ihn freigeben, dem sind wir nachgekommen,“

informiert Vilzing´s sportlicher Leiter Sepp Beller.

„Der Abschied von Marco ist natürlich ein großer sportlicher und menschlicher Verlust für uns, aber auf der anderen Seite macht es uns richtig stolz, dass von uns ein Spieler zu einem Zweitligisten wechselt. Das zeigt uns, dass wir einiges richtig gemacht haben in unserer Arbeit. Die sportliche Leitung mit der Verpflichtung des Spielers aus der Kreisklasse, der Trainer in seiner Förderung – wir freuen uns, dass Marco nun diese Chance bekommt. Wir drücken ihm alle Daumen, dass er den Durchbruch schafft“,

gibt Abteilungsleiter Roland Dachauer zu Protokoll.

Pledl war am gestrigen Montag zur Vertragsunterschrift in Paderborn und nimmt ab sofort dort am Trainingsbetrieb teil.

„Die Einigung mit Paderborn ist recht einfach und unkompliziert erfolgt, wir haben Marco bereits abgemeldet. Unser Grundsatz war bisher immer, dass wir einem jungen Spieler, der in den Profibereich wechseln kann, diese Chance nicht verbauen möchten – das galt natürlich auch für Marco, auch wenn Winter natürlich immer ein anspruchsvolles Tranfersfenster ist und er eigentlich noch bis 2025 im Wort stand“,

führt Dachauer weiter aus. Ob sich im Kader Schwarzgelben aufgrund der unerwarteten Lücke nun noch was tut im Winter, steht bislang nicht fest.

„Wir werden die Lage intern besprechen, dann sehen wir weiter,“

informiert Beller.

 

 

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