Mi., 04.02.2015 , 11:51 Uhr

Vandalen unterwegs: Autospiegel geklaut, Bushäuschen angezündet und umgeworfen

Nach intensiven Ermittlungen durch Beamte der Polizeiinspektionen Regenstauf und Wörth a. d. Donau konnte eine größere Vandalismus- bzw. Diebstahlserie im nordöstlichen Landkreis aufgeklärt werden. Im Zeitraum von April bis August des vergangenen Jahres verübten mehrere Jugendliche und Heranwachsende in wechselseitiger Zusammensetzung eine Vielzahl von Straftaten. Sie stahlen Autospiegelgläser, beschädigten Bushäuschen, Streusandkisten und Pkws.

Ein aufmerksamer Bürger brachte die Regenstaufer Polizei auf die entscheidende Spur. Beim Diebstahl eines abgestellten Warndreiecks konnte er der Polizei ein Teilkennzeichen und das Fabrikat des Täterfahrzeugs nennen. Dies führte zu einem 19-jährigen Regensburger.

Der Mann gestand in seiner Vernehmung den Beamten der Polizeiinspektion Regenstauf eine Vielzahl von Diebstählen und benannte auch seinen Mittäter. Dabei handelte es sich um einen damals 17-Jährigen aus dem nordöstlichen Landkreis Regensburg.

In akribischer Ermittlungsarbeit erhärtete sich der Verdacht, dass das Täterduo für mehr als 20 Diebstähle von Pkw-Spiegelgläsern in Wenzenbach, Bernhardswald und Regenstauf in Frage kommt.

Im weiteren Verlauf der Ermittlungen und in enger Zusammenarbeit mit den Kollegen der Polizeiinspektion Wörth a. d. Donau konnte eine Serie von Sachbeschädigungen an Pkws, Streusandkisten und Bushäuschen in den Gemeindebereichen Bernhardswald, Altenthann und Donaustauf geklärt werden. Dem Duo, sowie drei weiteren Tatverdächtigen, die ebenfalls im nordöstlichen Landkreis Regensburg wohnen, wirft die Polizei vor, in wechselseitiger Zusammensetzung mehrere Bushäuschen zwischen Altenthann und Donaustauf entweder umgeworfen, Dächer abgedeckt oder die Scheiben eingeworfen zu haben. Mit einem selbstgebastelten Molotow-Cocktail brannten sie sogar eines der Bushäuschen nieder. (Foto)

Der Beuteschaden der entwendeten Außenspiegelgläser beläuft sich auf ca. 1.600,– Euro. Der angerichtete Vandalismusschaden liegt bei mehr als 10.000,– Euro.

Die Anzeigen gegen die fünf Tatverdächtigen werden zur Entscheidung an die Staatsanwaltschaft Regensburg weitergeleitet.

 

pm

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