Di., 16.09.2014 , 16:19 Uhr

Uniklinikum leistet Pionierarbeit

Das ECMO-Zentrum des Uniklinikums Regensburg wurde jetzt mit dem ELSO Award for Excellence in Life Support 2014 ausgezeichnet. ECMO, das steht für extrakorporale Membranoxygenierung und bezeichnet Herz-Lungen-Unterstütztung durch externe Maschinen. Seit 20 Jahren leistet die Regensburger Einrichtung schon Pionierarbeit auf dem Gebiet. Am 17. September nimmt PD Dr. Thomas Müller den Preis stellvertretend für das Uniklinikum in Ann Arbor, MI in den Vereinigten Staaten entgegen.

Weltweit einmalig haben die Regensburger Forscher es geschafft, ein Leben mittels einer tragbaren Herz-Lungen-Maschine zu retten. Vor allem auch für den Transport schwerstranker Patienten könnte die Technologie nützlich sein.

Während der ECMO-Therapie wird über ein Schlauchsystem das sauerstoffarme Blut des Patienten in eine künstliche Lunge außerhalb des Körpers abgeführt, wo es mit Sauerstoff angereichert und Kohlendioxid entfernt wird. Anschließend wird das Blut dem Körper mittels einer Pumpe über das Schlauchsystem wieder zugeführt. Je nachdem, wie die Maschine im Körper angeschlossen wird, kann somit gezielt die Lunge oder das Herz unterstützt werden.

 

pm / SC

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