Mo., 27.02.2017 , 08:33 Uhr

Umfrage: 65 Prozent der Bayern halten Fasten für sinnvoll

Mehr als die Hälfte der Deutschen hält nach einer neuen Umfrage eine Fastenzeit aus gesundheitlicher Sicht für sinnvoll. 55 Prozent der Befragten sagten in der repräsentativen Forsa-Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit, sie fänden den mehrwöchigen Verzicht auf ein bestimmtes Genussmittel oder Konsumgut sinnvoll oder gar sehr sinnvoll. Die Fastenbefürworter sind in Bayern mit 65 Prozent deutlich stärker vertreten als in Ost- und Norddeutschland mit jeweils 50 Prozent, wie aus den am Montag in Hamburg veröffentlichten Ergebnissen hervorgeht.

Am ehesten verzichten würden die Fastenbefürworter auf Alkohol (68 Prozent) und Süßigkeiten (59). Fleisch folgt mit deutlichem Abstand an dritter Stelle (39). Jeweils ein Drittel (34) der Fastenfans könnte sich vorstellen, den Fernseher nicht einzuschalten oder über Wochen nicht zur Zigarette zu greifen. Ein knappes Viertel (23 Prozent) glaubt, längere Zeit ohne Internet auskommen zu können, fast ein Fünftel (18 Prozent) hält das Auto für entbehrlich.

59 Prozent der Befragten gaben an, sie hätten schon ein- oder mehrmals über mehrere Wochen auf Genussmittel oder Konsumgüter dieser Art verzichtet. Die Bayern sind mit 66 Prozent überdurchschnittlich fastenerfahren. Die Ostdeutschen werden von der Krankenkasse als «Fasten-Muffel» bezeichnet, obwohl auch sie es schon zu 54 Prozent ausprobiert haben.

dpa/MF

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