Di., 08.12.2015 , 11:42 Uhr

Überfälle in Nürnberg: Halten sich Täter in Regensburg auf?

Die Kripo Nürnberg fahndet nach zwei Männern, die sich auch im Raum Regensburg aufhalten könnten:

Am Freitag (23.10.2015) überfielen zwei Unbekannte einen Discounter im Nürnberger Stadtteil Steinbühl. Vier Wochen später, am Mittwochvormittag (25.11.2015) ereignete sich ein erneuter Raubüberfall, diesmal auf ein Kosmetikgeschäft im Stadtteil Maxfeld. Den Tätern gelang jeweils die Flucht.

Im ersten Fall betraten die zwei Männer gegen 13:45 Uhr den Supermarkt in der Tafelfeldstraße. Sie öffneten mit einem Hammer gewaltsam eine Kasse und erbeuteten mehrere hundert Euro Bargeld.

 

 

Halten sich die Männer in Regensburg auf?

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kripo übernahm die weiteren Ermittlungen. Mit Fotos der Unbekannten, die den Beamten kurz darauf vorlagen, fahndete die Polizei in der Öffentlichkeit (Meldung 2073 vom 30.10.2015). Bislang gingen lediglich ein halbes Dutzend Hinweise aus der Bevölkerung ein. Darunter auch von einem Mitteiler aus Regensburg, der glaubt, die Männer dort gesehen zu haben. Die Überprüfung der Hinweise führte jedoch nicht auf die Spur der Täter.

Im zweiten Fall betraten die beiden Unbekannten kurz vor 10:00 Uhr das Kosmetikgeschäft in der Maxfeldstraße und bedrohten eine Angestellte. Gleichzeitig forderten sie die Herausgabe von Bargeld. Als ein Bekannter der Angestellten das Geschäft betrat, flüchteten die Täter ohne Beute. Offenbar gab es zwischen den Beteiligten zuvor ein kurzes Gerangel, bei dem sowohl die Angestellte als auch ihr Bekannter leicht verletzt wurden.

Die beiden Geschädigten erkannten auf den Fahndungsfotos, die im Zusammenhang mit dem Überfall auf den Discounter veröffentlicht worden waren, die beiden Täter mit großer Sicherheit wieder.

 

Belohnung für Hinweise

Zwischenzeitlich hat das Bayerische Landeskriminalamt für Hinweise, die zur Aufklärung der beiden Überfälle oder zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung von 3.000 Euro ausgesetzt.
Die Kriminalpolizei bittet erneut um die Mithilfe der Bevölkerung. Ein entsprechender Fahndungsaufruf wurde im Bereich der beiden Tatorte in Geschäften, an öffentlichen Plätzen sowie an Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs angebracht.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen.

 

Das Foto im Detail:

PM/MF

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