Mi., 18.03.2026 , 13:04 Uhr

Über zehn Durchsuchungen wegen Verdachts auf Kinderpornographie in Landshut und Kelheim

Am Mittwoch (18.03.2026) hat die Kriminalpolizeiinspektion Landshut mehr als zehn richterlich angeordnete Durchsuchungen im Landkreis Landshut und im Landkreis Kelheim durchgeführt. Hintergrund ist der Verdacht auf Besitz kinderpornographischer Inhalte.

In den frühen Morgenstunden durchsuchten die Ermittler mehrere Wohnungen. Die betroffenen Personen sind zwischen 14 und 72 Jahre alt. Sie stehen im Verdacht, über verschiedene Internetplattformen entsprechende Dateien erworben und gespeichert zu haben. Nach Angaben der Polizei stehen die Tatverdächtigen in keiner Verbindung zueinander.

Zahlreiche Datenträger sichergestellt

Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten eine Vielzahl von Mobiltelefonen, Computern und weiteren Datenträgern sicher. Diese werden nun ausgewertet.

Zusätzlich fanden die Einsatzkräfte auch verbotene Gegenstände sowie verschiedene Betäubungsmittel, die ebenfalls sichergestellt wurden.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Landshut dauern an.

Anonymität im Internet schützt nicht vor Strafverfolgung

Die aktuellen Maßnahmen zeigen laut Polizei deutlich, dass sich Tatverdächtige nicht auf eine vermeintliche Anonymität im Internet verlassen können. In Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften würden alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft, um Straftaten konsequent zu verfolgen.

Vor allem soziale Netzwerke und Messenger-Dienste, die eigentlich der Kommunikation dienen, würden immer wieder zum Austausch strafbarer Inhalte genutzt. Der Besitz und die Verbreitung von kinder- und jugendpornographischen Schriften gelten als schwerwiegende Straftaten.

Oft genüge bereits ein Klick, um in Chatgruppen zu geraten, in denen regelmäßig strafbare Inhalte geteilt werden.

Was tun bei Erhalt entsprechender Dateien?

Wer eine solche Datei erhält, sollte folgende Punkte beachten:

Weitere Verhaltensempfehlungen

Die Polizei rät zudem:

Menschen mit pädophilen Neigungen wird geraten, sich anonym an entsprechende Hilfsorganisationen zu wenden.

PP Niederbayern / TVA Onlineredaktion

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