In den frühen Morgenstunden durchsuchten die Ermittler mehrere Wohnungen. Die betroffenen Personen sind zwischen 14 und 72 Jahre alt. Sie stehen im Verdacht, über verschiedene Internetplattformen entsprechende Dateien erworben und gespeichert zu haben. Nach Angaben der Polizei stehen die Tatverdächtigen in keiner Verbindung zueinander.
Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten eine Vielzahl von Mobiltelefonen, Computern und weiteren Datenträgern sicher. Diese werden nun ausgewertet.
Zusätzlich fanden die Einsatzkräfte auch verbotene Gegenstände sowie verschiedene Betäubungsmittel, die ebenfalls sichergestellt wurden.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Landshut dauern an.
Die aktuellen Maßnahmen zeigen laut Polizei deutlich, dass sich Tatverdächtige nicht auf eine vermeintliche Anonymität im Internet verlassen können. In Zusammenarbeit mit den Staatsanwaltschaften würden alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft, um Straftaten konsequent zu verfolgen.
Vor allem soziale Netzwerke und Messenger-Dienste, die eigentlich der Kommunikation dienen, würden immer wieder zum Austausch strafbarer Inhalte genutzt. Der Besitz und die Verbreitung von kinder- und jugendpornographischen Schriften gelten als schwerwiegende Straftaten.
Oft genüge bereits ein Klick, um in Chatgruppen zu geraten, in denen regelmäßig strafbare Inhalte geteilt werden.
Wer eine solche Datei erhält, sollte folgende Punkte beachten:
Die Polizei rät zudem:
Menschen mit pädophilen Neigungen wird geraten, sich anonym an entsprechende Hilfsorganisationen zu wenden.
PP Niederbayern / TVA Onlineredaktion