Do., 16.05.2024 , 09:49 Uhr

Über 45.000 Unterschriften: Endergebnis der Petition "Rettet das Krankenhaus Mainburg"

Vor rund drei Monaten wurde die Petition zur Rettung des Krankenhauses Mainburg gestartet, jetzt gibt es ein Endergebnis: Über 45.000 Menschen setzten sich für den Erhalt der Ilmtalklinik ein.

(16.05.24) Mainburg: 45.000 Unterschriften für Krankenhaus-Rettung
Die Mainburger wollen ihr Krankenhaus nicht aufgeben und haben deshalbt Unterschriften gesammelt.

45.223 Unterschriften: Das ist der Endstand zur Petition „Rettet das Krankenhaus Mainburg“. Nach gut drei Monaten ist die Petition der Initiative zum Erhalt der stationären Versorgung in Mainburg beendet. Die Mitglieder der Initiative hatten anfangs nicht mit einer solchen Unterstützung gerechnet.

„Nach den ersten Tagen Anfang Februar hatten bereits mehrere Tausend Bürgerinnen und Bürger online ihre Unterschrift geleistet. Dass es also mit dem Auslegen von Unterschriftenlisten in vielen Geschäften, Praxen und Apotheken und an Infoständen auf Märkten in der Region noch deutlich mehr werden könnten, hatten wir schon erhofft. Die positive Resonanz, welche die Petition im gesamten Landkreis Kelheim, aber auch in den Hallertauer Gemeinden in den Landkreises Freising (9309 Unterzeichner), aber auch Pfaffenhofen (4775) und Landshut (3316) fand, ist wirklich großartig und ein klarer Auftrag für die Verantwortlichen in der Politik,“ befand Reiner Gastner.

 

Kurz vor Petitionsstart habe man sich ein Ziel von 12.000 Bürgern gesetzt, so Annette Setzensack. Das wären circa 10 Prozent der Bürger im Landkreis Kelheim. Am Ende hätten dann über 24.000 Personen aus dem Landkreis Kelheim unterschrieben. Das seien doppelt so viele wie erhofft.

Im Rahmen der Petition hätten über 4.600 Personen einen Kommentar abgegeben und begründet, warum das Krankenhaus Mainburg erhalten bleiben müsse oder ihre persönliche Betroffenheit dokumentiert.

 

„Wir danken allen, die mit viel Herzblut unterstützt haben, die Werbung für unsere Petition gemacht haben oder Unterschriftenlisten ausgelegt, eingesammelt und sie oft bis spät in die Nacht elektronisch erfasst haben.“ - Annette Setzensack.

 

„Doch der Kampf um unser Krankenhaus ist nun keinesfalls vorbei, er fängt jetzt erst richtig an“, so Michael Zenk.

 

Am 12. Juni gibt es eine Sondersitzung des Kreistags Kelheim. Deshalb plädiert Zenk dafür, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger und Akteure aus Gesellschaft und Wirtschaft weiterhin im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die stationäre Versorgung starkmachen würden.

Die Petition richtet sich an den Landrat des Landkreises Kelheim, Martin Neumeyer, den Aufsichtsrat der Ilmtalklinik GmbH, den Kreistag des Landkreises Kelheim, die Landesgesundheitsministerin Frau Judith Gerlach, Frau Petra Högl, MdL, Frau Rita Hagl-Kehl, MdB, Betreuungsabgeordnete der SPD für den Landkreis Kelheim, sowie Herrn Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.

Die Initiative werde in Kürze auf die verantwortlichen Adressaten zugehen und im Sinne der Unterstützer die Bedarfsnotwendigkeit der akutstationären Versorgung in Mainburg deutlich machen und diese einfordern. Darüber hinaus werde die Initiative weiterhin auf politisch Verantwortliche zugehen und das Gespräch suchen, so Werner Pitzl.

 

 

 

Ein Teil unserer Berichte über die Initiative

(22.03.24) Mainburg: Knapp 34.000 Unterschriften für Erhalt der Klinik
(06.03.24) Landtagsabgeordnete äußert sich nach Aiwanger Post zu Klinikum Mainburg
(01.03.24) Kelheim: Kreistagssitzung zum Mainburger Krankenhaus
Wie geht's mit dem Mainburger Krankenhaus weiter? Darüber wurde am Freitag in der Kreistagssitzung diskutiert.
(29.02.24) Demo und Info-Veranstaltung zum Mainburger Krankenhaus: Mein Landkreis Kelheim vom 29. Februar 2024
Zurzeit dreht sich im Landkreis Kelheim viel um das Mainburger Krankenhaus. Es soll nämlich den Klinik-Status verlieren und in ein erweitertes regionales Gesundheitszentrum umgewandelt werden. Das passt vielen Menschen nicht. Am Mittwochabend gab's deshalb eine Bürger-Infoveranstaltung und einen großen Protestmarsch.  

 

Initiative "Rettet das Krankenhaus Mainburg" / MB

 

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