Sa., 17.07.2021 , 19:15 Uhr

U23 Ruder-WM: Deutscher Vierer ohne holt Platz 5

Am vergangenen Wochenende fand die U23-Ruder-Weltmeisterschaft, bei der Mira Moch im Vierer ohne an den Start ging, im tschechischen Račice statt.

Nach einem vierwöchigen Trainingslager in Ratzeburg reiste die deutsche Nationalmannschaft bereits einige Tage vorher an, um noch ein paar Trainingstage auf der Regattastrecke vor Ort verbringen zu können. Während die Vorläufe für einige Bootsklassen bereits am Mittwoch begannen, sprang für Miras Vierer am Donnerstag die Ampel auf Grün. Elf Länder hatten in diesem Vierer ohne gemeldet, leider mussten aber Italien und Tschechien kurzfristig abmelden. Der Veranstalter bemühte sich sehr, die örtlichen Corona-Regelungen durchzusetzen, somit waren leider auch keine Zuschauer zugelassen. Der Rennmodus ergab sich aus der Anzahl der Meldungen, so dass sich in zwei Vorläufen jeweils die ersten beiden Boote direkt für das A-Finale am Sonntag qualifizieren. Über einen Hoffnungslauf am Freitag würden dann ebenfalls das erste und das zweite Boot weiterkommen. So lag Mira Moch mit ihren Partnerinnen Hanna Winter (Lübecker RG), Luisa Schade und Gerlinde Obenaus (beide RC Potsdam) am Start neben Chile, Russland, Spanien und Rumänien. Nach dem Startkommando spurteten alle fünf Boote mit kräftigen Schlägen los, um sich von Anfang an vor das Feld zu legen. Dies gelang dem deutschen Boot besonders gut, so dass es bei der 1000m-Marke bereits eine knappe Bootslänge Vorsprung vor Chile hatte. Auf den dritten 500m setzten sowohl die Chileninnen als auch die Rumäninnen einige Spurts, denen die Deutschen aber standhalten konnten. Solide ruderten die Vier als Erste über die Ziellinie und sicherten sich das lang ersehnte Ticket für das A-Finale.

Nach zwei Tagen Rennpause ging es am Sonntag um die Medaillen, auf welche das deutsche Quartett mit einem Auge schielte. Auf einer der beiden Mittelbahnen ging es neben Chile und den USA auf die Strecke. Bereits nach den Startschlägen war spürbar, dass dies ein WM-Finale war und die Vier mussten kämpfen, in ihren Rennrhythmus zu kommen. Die USA und Großbritannien legten ein hohes Tempo vor und schoben sich immer weiter vom Feld weg. Auch Chile und Rumänien konnten immer mehr Vorsprung zum deutschen Quartett herausrudern. So blieben die Positionen dann auch bis ins Ziel, Großbritannien sicherte sich Gold, dahinter die USA und Rumänien. Etwas enttäuscht ruderten die vier Deutschen als Fünfte über die Ziellinie.

Mit ein paar Tagen Abstand zog Mira Moch folgende Bilanz: „Auch wenn das Rennen im Finale nicht so gut lief, bin ich mit unserem Ergebnis dennoch zufrieden. Klar wünscht man sich immer eine Medaille, aber ich freue mich einfach, es dieses Jahr endlich ins A-Finale geschafft zu haben. Jedes Jahr ging es jetzt ein Stückchen weiter nach vorne und ich hoffe, der Trend geht weiter.“

PM/LR

Das könnte Dich auch interessieren

15.07.2026 Handball: Sabrina Lipp wechselt zum ESV 1927 Regensburg Die Pressemitteilung: In der Healthcare-Region Regensburg fand sie eine Anstellung bei Eden Reha in Donaustauf. „Wir freuen uns, dass Sabi unseren Perspektivkader verstärkt. Sie ist ehrgeizig und schnell und dazu ein sehr angenehmer Charakter“, beschreibt Trainer Bernhard Goldbach die 1,75 Meter große Rechtshänderin. Nach einigen Saisons in der 3. Liga schaffte Lipp mit Gröbenzell 2023 14.07.2026 Regensburger Ruder-Klub richtete Schulregatta aus Die Pressemitteilung: An die 70 Schülerinnen und Schüler, worunter sich auch Gäste aus Nürnberg und Lauingen befanden, kämpften bei der diesjährigen Schulregatta, die der Regensburger Ruder-Klub seit 2006 veranstaltet, um den Wanderpokal der Regensburger Schulen. Zahlenmäßig dominierend waren die Ruderer und Ruderinnen des Albertus-Magnus-Gymnasiums, das Stützpunktschule für Rudern ist. Was es damit auf sich hat, 26.05.2026 Regensburg: Diana Feles verlässt die Bunkerladies Die in der Nähe von München lebende Rechtsaußen kann Pendelei zum Training sowie den zeitlichen Aufwand in der 2. Alsco Handball Bundesliga Frauen zeitlich nicht mehr stemmen: „Ich habe die Saison bei den Bunkerladies sehr genossen. Die Mannschaft und die Atmosphäre im Bunker sind mir sehr ans Herz gewachsen. Leider ist mein Anfahrtsweg viel zu 21.05.2026 Leichtathletik: Rolf-Watter-Meeting in Regensburg Die Pressemitteilung: Einer der zentralen Wettbewerbe ist wie jedes Jahr der 800m Lauf der Männer zum Gedenken des Mitbegründers der Leichtathletik Gemeinschaft, dem bereits mit 42 Jahren viel zu früh verstorbenen Rolf Watter. Favorit ist hier David Mayr von der LG Main-Spessart, der eine Vorleistung von 1:55,18 Minuten mitbringt. Gejagt wird er von einer ganzen