Di., 21.08.2018 , 08:11 Uhr

Trotz Hitze: Rekordsommer 2003 wird nicht getoppt

Trotz lange anhaltender Hitze befindet sich der diesjährige Sommer nicht auf Rekordkurs. Die Durchschnittstemperatur des Jahrhundertsommers 2003 wird nach vorläufiger Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht übertroffen. Zum Ende des meteorologischen Sommers (Juni bis August) würden zudem von Freitag (24.8.) an noch einige kühlere Tage erwartet, sagte ein Sprecher des DWD der Deutschen Presse-Agentur.

Allerdings könnte der Zeitraum von April bis August die heißeste und trockenste Periode seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 gewesen sein. Seit Anfang April sei gefühlt Sommer, sagte der DWD-Sprecher. Endgültig könnten die Experten erst gegen Ende August sagen, ob es sich tatsächlich um einen Rekord handelt. Aber ein Trend sei deutlich erkennbar.

Vor allem die lang anhaltende Dürre aufgrund der äußerst geringen Niederschlagsmenge hat in diesem Sommer Landwirten in vielen Teilen Deutschlands zugesetzt. Sie beklagen Ernteausfälle und haben Schäden in Milliardenhöhe bei der Bundesregierung gemeldet.

Örtlich stiegen die Temperaturen in diesem Sommer auf fast 40 Grad, Spitzenreiter ist bislang Bernburg in Sachsen-Anhalt, wo am 31. Juli 39,5 Grad gemessen wurden. Den Allzeit-Hitzerekord behält allerdings Kitzingen in Bayern. Sowohl am 5. Juli 2015 als auch am 7. August 2015 registrierte der DWD an seiner dortigen Messstation 40,3 Grad Celsius.

dpa/MF

Das könnte Dich auch interessieren

03.03.2026 Regensburg: Tag der Archive 2026 am 6. und 7. März Unter dem bundesweiten Motto „Alte Heimat – Neue Heimat“ öffnen staatliche, kommunale, kirchliche und private Archive ihre Türen und gewähren Einblicke in ihre Arbeit und Bestände. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Angebot mit Führungen, Präsentationen und Vorträgen. Führungen am 6. März: Spitalarchiv, Universitätsarchiv und Fürst Thurn und Taxis Zentralarchiv Am Freitag, 6. März 2026, 03.03.2026 Regensburg: Jeder zehnte Arbeitnehmer suchtgefährdet – Caritas setzt klares Zeichen In Deutschland gilt jeder zehnte Arbeitnehmer als suchtgefährdet. Suchtprobleme machen damit auch vor Werkstoren und Bürotüren nicht halt. Die Folgen sind spürbar: mehr Fehlzeiten, mehr Arbeitsunfälle und sogar Frühverrentungen. Der bundesweite wirtschaftliche Schaden liegt laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen bei über 30 Milliarden Euro . Bei der Fachambulanz für Suchtprobleme im Caritasverband Regensburg ist nun 03.03.2026 Oberpfalz: Illegale Müllexporte – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage Wegen mutmaßlich illegaler Müllexporte hat die Staatsanwaltschaft Weiden Anklage gegen den Chef einer Oberpfälzer Entsorgungsfirma und einen Mitarbeiter erhoben. Den beiden Männern wird vorgeworfen, zum Teil gefährliche Abfälle ohne Genehmigung in Tschechien und Polen entsorgt zu haben. Zuvor hatte das „Straubinger Tagblatt“ berichtet. Illegale Müllentsorgung in über 30 Fällen Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die 03.03.2026 Heute Abend im Programm