Fr., 07.10.2022 , 16:08 Uhr

Tourismus in Bayern: Übernachtungszahlen im August auf Vor-Corona-Niveau

Im Urlaubsmonat August sind in bayerischen Hotels und Pensionen wieder mehr Übernachtungen gezählt worden als vor der Corona-Pandemie.

Mit rund 12,1 Millionen Übernachtungen waren es etwa eine halbe Million mehr als im August 2019, wie das Bayerische Landesamt für Statistik am Freitag mitteilte. Die Zahl der ankommenden Gäste liegt demnach mit 4,2 Millionen aber noch leicht unter dem Vergleichswert von vor drei Jahren.

Die Anzahl der Übernachtungen steige seit Anfang des Jahres fortlaufend an – insgesamt seien von Januar bis August 61,5 Millionen Übernachtungen in bayerischen Beherbergungsbetrieben gezählt worden. Die Branche habe sich nach zwei Corona-Jahren wieder merklich erholt, sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Man könne im Freistaat auf einen starken Sommer zurückblicken.

In dieser Hochphase, in der viele verpasste Veranstaltungen, Messen und Urlaube aus den Pandemie-Jahren nachgeholt werden, kämen nun allerdings neue Hindernisse auf die Branche zu, sagte ein Sprecher des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes. Die steigenden Energie- und Lebensmittelkosten machen den Betrieben demnach zu schaffen. Ebenso befürchte man bei den Gästen im Winter eine Konsumzurückhaltung wegen der hohen Kosten.

 

Die regionalen Tourismuszahlen: https://www.statistik.bayern.de/presse/mitteilungen/2022/pm296/index.html

 

dpa / Bayerisches Landesamt für Statistik / MB

Das könnte Dich auch interessieren

14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 23.02.2026 Bayern: Steigende Wasserstände – Flüsse und Bäche treten über die Ufer Vor allem in den Regionen rund um den Bayerischen Wald und das Fichtelgebirge treten Flüsse und Bäche teils über die Ufer. Während vielerorts nur Wiesen und Felder betroffen sind, könnten mancherorts auch Keller und Häuser überflutet werden. Noch ist der Höchststand nicht überall erreicht. Der Hochwassernachrichtendienst rechnet jedoch damit, dass die Pegelstände ab Mittwoch wieder 15.02.2026 Fasching in Ostbayern 2026 05.02.2026 Konjunkturumfrage: Industrie tastet sich vor, Bau bleibt Sorgenkind Die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim zeigt zum Jahresbeginn leichte Aufwärtssignale, jedoch keinen breiten wirtschaftlichen Aufschwung. Grundlage sind die Rückmeldungen von 280 Unternehmen aus der Region. Die Wirtschaftslage stagniert weiterhin, auch wenn sich in einzelnen Branchen vorsichtiger Optimismus bemerkbar macht. Verhaltene Entwicklung in Industrie, Handel und Tourismus „Insgesamt spiegelt unsere Konjunkturumfrage