In Regensburg ist es schon der zweite Streiktag. Bereits am Donnerstag hatte es laut einem Sprecher der Stadtwerke erhebliche Ausfälle gegeben. Betroffen vom Ausstand sind die Busse der Stadtwerke, auch Schulbus-, die Campus- sowie Express-Buslinien. Einzelne Stadtbusse, die von privaten Busunternehmen betrieben werden, können erneut unterwegs sein. Regionalbusse sind nicht betroffen.
Verdi will für die rund 9.000 Branchenbeschäftigten in Bayern unter anderem rund 670 Euro mehr pro Monat sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Der Kommunale Arbeitgeberverband kritisierte die Arbeitsniederlegungen: Die Forderungen der Gewerkschaft seien nicht erfüllbar.
«Daran können auch die derzeitigen Streiks nichts ändern. Sie belasten daher die Bevölkerung zu Unrecht», teilte der Verband mit. Zudem würden die Kostensteigerungen durch höhere Löhne «zwangsläufig zu höheren Fahrpreisen und einer Reduzierung des Verkehrsangebots führen».
dpa