Sa., 07.03.2026 , 16:57 Uhr

Tabellenführer zu souverän: Eisbären unterliegen Krefeld 0:4

Die Eisbären Regensburg verloren ihr Heimspiel gegen Tabellenführer Krefeld Pinguine mit 0:4, behaupteten jedoch trotz der Niederlage Platz sechs und können sich mit mindestens einem Punkt am letzten Spieltag in Ravensburg aus eigener Kraft direkt für die Play-offs qualifizieren.

Krefeld zeigt seine Klasse früh

Die Eisbären Regensburg haben ihr Heimspiel in der DEL2 gegen den bereits feststehenden Hauptrundenmeister Krefeld Pinguine klar mit 0:4 (0:2/0:1/0:1) verloren. Vor ausverkaufter Donau-Arena mit 4712 Zuschauern zeigte der Tabellenführer von Beginn an seine Klasse und setzte die Oberpfälzer früh unter Druck.

Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen nutzten ihre Überlegenheit bereits im ersten Drittel. DEL2-Toptorschütze Mathew Santos brachte Krefeld in der 9. Minute mit seinem 38. Saisontreffer in Führung. Kurz vor der ersten Pause erhöhte Jan Nijenhuis auf 2:0 (19.).

Aluminium verhindert Regensburger Treffer

Im zweiten Abschnitt fanden die Hausherren besser ins Spiel und kamen zu einigen Chancen. Dennoch baute Krefeld die Führung weiter aus: Liga-Topscorer Max Newton traf im Powerplay zum 3:0 (28.).

Regensburg hatte anschließend mehrfach Pech im Abschluss. Ein Lattenkracher im zweiten Drittel sowie drei weitere Aluminiumtreffer im Schlussabschnitt verhinderten den möglichen Ehrentreffer der Gastgeber. Stattdessen nutzten die Gäste eine weitere Überzahl: Mick Köhler stellte in der 53. Minute den 4:0-Endstand her.

Debüt für Leden – mehrere Ausfälle

Die Eisbären mussten personell erneut improvisieren. Verteidiger Max Merkl sowie die Stürmer Bryce Kindopp, Yuma Grimm und Marks Jirgensons standen nicht im Aufgebot, Lukas Krieger fehlte verletzt und Noel Saffran kehrte zu seinem Stammklub Iserlohn zurück. Offensiv-Neuzugang Matěj Leden feierte dagegen sein Debüt im rot-weißen Trikot.

Im Tor begann Jonas Neffin, Konrad Fiedler war Ersatz.

Entscheidung um direkte Play-offs fällt am Sonntag

Trotz der Niederlage behaupteten die Eisbären ihren sechsten Tabellenplatz mit 79 Punkten – und damit aktuell den Rang für die direkte Play-off-Qualifikation. Krefeld baute sein Punktekonto als souveräner Hauptrundenmeister auf 114 Zähler aus.

Die endgültige Entscheidung fällt am letzten Spieltag der regulären Saison am Sonntag. Dann treten die Regensburger auswärts bei den Ravensburg Towerstars an. Mit mindestens einem Punkt würden die Oberpfälzer die Verfolger aus Landshut und Weißwasser sicher hinter sich lassen und direkt ins Play-off-Viertelfinale einziehen.

PM Eisbären Regensburg / FH

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