Geübt wurde das koordinierte Vorgehen bei einer terroristischen Bedrohungslage auf einer stark frequentierten Straße. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann war vor Ort und lobte die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte.
Das Übungsszenario – ein Anschlag auf eine vielbefahrene Straße – forderte schnelle Entscheidungen, präzise Kommunikation und enge Abstimmung. Im Mittelpunkt stand das Zusammenspiel an der Schnittstelle zwischen polizeilicher Gefahrenabwehr und Amtshilfe durch die Bundeswehr. Ziel war es, die Zusammenarbeit unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren und die Reaktionsfähigkeit zu stärken.
Für ein realistisches Übungsbild kamen auch schwere Fahrzeuge der Bundeswehr zum Einsatz – darunter der geschützte Transporter „Elefant“. Die Bayerische Polizei beteiligte sich mit Kräften aus Einsatzzügen sowie dem Führungsstab. Ergänzt wurden die Übungseinheiten durch zahlreiche nicht polizeiliche Blaulichtorganisationen, die das Szenario vervollständigten.
Robert Fuchs, Vizepräsident des Polizeipräsidiums Oberpfalz und Projektverantwortlicher, betonte den Nutzen der Übung für die gemeinsame Gefahrenabwehr. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit verschiedener Organisationen habe sich bewährt und stärke die Strukturen für den Ernstfall.
Auch Oberstleutnant Hühn vom Landeskommando Bayern, der die Übung auf Seiten der Bundeswehr koordinierte, zeigte sich zufrieden. Die Integration militärischer Fähigkeiten in ein ziviles Einsatzszenario sei zwar anspruchsvoll, aber durch gute Kooperation umsetzbar.
Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberpfalz / MF