Mo., 15.05.2017 , 08:38 Uhr

Südlink: Betreiber stellen Trassenkorridore und Alternativen vor

Mit sogenannten Antragskonferenzen beginnt die nächste Phase für den geplanten Bau von Deutschlands längster und größter Stromtrasse Südlink. In der Region Unterfranken stellen die Betreiber Tennet und TransnetBW am Montag (9.00 Uhr) ihre aktuellen Pläne in Bad Kissingen vor.

Dabei geht es konkret um mehrere ein Kilometer breite Korridore für das Erdkabel. Die Konferenz dient als Informations- und Diskussionstermin für betroffene Bürger, Verbände und Behörden. Die dabei gesammelten Hinweise und Anmerkungen fließen in die Planungen der Bundesnetzagentur ein. Sie legt daraufhin fest, welche der vorgeschlagenen Trassenführungen genauer untersucht werden sollen.

In Bad Kissingen hat der Bund Naturschutz zudem eine Demonstration vor Beginn der Konferenz (8.30 Uhr) angekündigt.

dpa/MF

Das könnte Dich auch interessieren

21.09.2026 Tschechien entlastet Autofahrer an der Tankstelle Aufgrund der hohen Energiepreise hat die tschechische Regierung ein Maßnahmenpaket beschlossen, um Autofahrer an der Tankstelle zu entlasten. Vom 1. Oktober an werde wieder ein Preisdeckel für Benzin und Diesel eingeführt, teilte Finanzministerin Alena Schillerova mit. Die Vorgaben sollen täglich aktualisiert werden. Zugleich werde die Verbrauchsteuer auf Diesel auf 8,011 Kronen (33 Eurocent) je Liter 17.09.2026 Überraschender Abgang: Bayerns Justizminister Eisenreich geht Wechsel im bayerischen Kabinett mitten in der Legislaturperiode: Justizminister Georg Eisenreich (CSU) gibt sein Amt bereits zum 30. September vorzeitig ab. 2027 will er auch als Münchner CSU-Bezirksvorsitzender und 2028 als Landtagsabgeordneter aufhören. Das kündigte Eisenreich in einer schriftlichen persönlichen Erklärung an Parteifreunde und in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz in München an. Er wolle perspektivisch 07.09.2026 Politischer Gillamoos: Reaktionen auf das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt 26.08.2026 Finanzminister Klingbeil: Keine Zuckersteuer auf Zero-Getränke Finanzminister Lars Klingbeil will keine Extrasteuer auf zuckerfreie Getränke erheben. «Das mache ich nicht. Das wird nicht kommen», erklärte der SPD-Chef auf Instagram. Eine «Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke» ergebe keinen Sinn. Am Dienstag war ein Papier aus Klingbeils Ministerium öffentlich geworden, in dem vorgeschlagen wurde, neben Limonaden unter anderem auch Zero- und Light-Getränke, Biermischgetränke, Haferdrinks