Di., 09.01.2018 , 14:03 Uhr

Streiks der IG Metall in der Oberpfalz

Die IG Metall ruft heute in der Oberpfalz zu ersten Warnstreiks auf. In Teublitz haben sich am Nachmittag die Belegschaften zweier Autozulieferer getroffen. 

Teublitz: Start der IG-Metall Warnstreiks

Mehr Lohn und mehr Flexibilität bei der Arbeit: Die Gewerkschaft will mit den Warnstreiks Druck auf die laufenden Tarifverhandlungen machen. Sie fordern unter anderem sechs Prozent mehr Lohn und mehr Flexibilität bei der Arbeit. Weitere Warnstreiks in der Oberpfalz sind bereits in Planung.

Rund 350 Mitarbeiter standen am Dienstagnachmittag vor den Toren des Autozulieferers in Teublitz und streikten. Die IG Metall hatte Mitarbeiter der Metall- und Elektroindustrie bayernweit zu Warnstreiks aufgerufen. Hauptkundgebung war heute in Schweinfurt. 

Die Gewerkschaft fordert für die rund 475.000 Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Bayern unter anderem sechs Prozent mehr Lohn. Die Arbeitgeber bieten bislang aber nur zwei Prozent an. 

Der heutige Streik ist der Startschuss für die Verhandlungsrunde 2018, bei der es nicht nur um Geld geht, sondern auch um flexiblere Arbeitszeiten. Mit den Warnstreiks soll der Druck auf die Arbeitgeber erhöht werden. 

Morgen, Mittwoch, geht es weiter - dann wird die Maschinenfabrik Reihnhausen bestreikt. 

 

MB

Das könnte Dich auch interessieren

16.04.2026 Neue Verstärkung für die Polizei in der Oberpfalz Am Mittwoch begrüßte Polizeivizepräsident Robert Fuchs im Polizeipräsidium Oberpfalz die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Oberpfalz. 25.03.2026 IKEA ruft Kerzen wegen Brandgefahr zurück Der Möbelhändler IKEA ruft die SMÖJTRÄD Lüsterkerzen, duftneutral, 25 Zentimeter, zurück. 20.03.2026 Oberpfalz: „Keyless-Go“ im Visier von Autodieben – Polizei gibt Tipps zum Schutz „Keyless-Go“-Diebstahl in der Oberpfalz Die Zahl der Diebstähle von Autos mit „Keyless-Go“-Technologie schwankt laut Polizei zwar von Jahr zu Jahr, liegt in der Oberpfalz aber seit längerer Zeit auf einem vergleichbaren Niveau. Aus Sicht der Polizei gibt es deshalb keinen Anlass zur Sorge wegen ungewöhnlich hoher Fallzahlen. In diesem Jahr wurden allerdings bereits mehrere Fälle 18.03.2026 Weniger Verletzte und Tote bei Verkehrsunfällen in Bayern im Januar 2026 Nach vorläufigen Angaben der Polizei wurden im Januar 31.072 Unfälle registriert. Das sind 6,8 Prozent mehr als im Januar 2025. Gleichzeitig sank jedoch die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, deutlich.Weniger Unfälle mit Personenschaden In 2.514 Fällen kamen Personen zu Schaden. Das entspricht einem Rückgang um 12,4 Prozent im Vergleich zum