Mo., 28.09.2020 , 14:40 Uhr

Streik in Regensburg legt am Dienstag Stadtbusse lahm

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für den Dienstag Warnstreiks im ÖPNV in ganz Bayern angekündigt. In Regensburg müssen laut Stadtwerk alle Fahrten des Stadtbusverkehrs ausfallen – und zwar den kompletten Dienstag lang. Auch der Schulbusverkehr ist davon betroffen. Ab Mittwoch sollen dann wieder alle Busse nach Plan fahren.

Die Mitteilung des Stadtwerks

Wegen des für morgen angekündigten Warnstreiks der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi müssen alle Fahrten des Stadtbusverkehrs (inkl. Schulbusverkehr) am Dienstag entfallen.

Da sich der Streikaufruf auf den kompletten Tag bezieht, entfällt der komplette Busverkehr von Betriebsbeginn bis Betriebsende.

das Stadtwerk.Mobilität bedauert die durch den Streik entstehenden Unannehmlichkeiten für die bis zu 90.000 Fahrgäste, die jeden Tag in den gelben Bussen des Stadtwerks unterwegs sind.

Geschäftsführer Manfred Koller betont, dass er sich ein anderes Vorgehen von der Gewerkschaft erhofft hatte, zumal in Regensburg viele Beschäftigte bei das Stadtwerk.Mobilität  in diesem Jahr ohnehin bereits eine deutliche Verbesserung erfahren haben: „Wir haben im Sommer eine Vereinheitlichung der Tarifverträge zum TV-N vorgenommen. Damit haben wir die Arbeitsbedingungen der 65 Prozent der Beschäftigten im Fahrdienst, die noch im ETV organisiert waren, deutlich verbessert. Diese bekommen nun ein höheres Gehalt und haben mehr Urlaubstage. Als Unternehmen kostet uns diese Maßnahme rund 400.000 Euro im Jahr und sollte ein Beleg dafür sein, dass wir es sehr ernst damit meinen, für unsere Beschäftigten gute Bedingungen zu schaffen. Wir bedauern deshalb das Vorhaben der Gewerkschaft, den ÖPNV in Regensburg morgen lahmzulegen. Gleichwohl appellieren wir an das Verständnis unserer Fahrgäste, sich für morgen nach Alternativen in der Beförderung umsehen zu müssen.“

Der Streikaufruf bezieht sich ausschließlich auf den morgigen Dienstag. Ab Mittwoch werden deshalb ab Betriebsbeginn alle Busse wieder planmäßig fahren.

Pressemitteilung / MF

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