Mi., 21.08.2024 , 16:54 Uhr

Straubing: Treffen der (Ober-)Bürgermeister der Wirtschaftsregion Donaustädte auf dem Gäubodenvolksfest

Am Freitag, dem 16. August 2024, trafen sich die politischen Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Wirtschaftsregion Donaustädte auf Einladung von Oberbürgermeister Markus Pannermayr beim Gäubodenfest in Straubing. Ziel des jährlichen Austauschs war es, gemeinsam mit den Wirtschaftsförderungseinrichtungen die aktuellen Handlungsfelder und Projekte der Zusammenarbeit zu diskutieren. Dabei standen Themen wie MINT-Förderung, Klimafolgenanpassung, Digitalisierung und die Belebung der Innenstädte im Fokus.

Wirtschaftsförderung und MINT-Projekte als zentrale Themen

Die Städte Regensburg, Passau, Deggendorf und Straubing, die Teil der Wirtschaftsregion Donaustädte sind, feiern im kommenden Jahr ihr 30. Jubiläum. Im Rahmen des Treffens wurde betont, wie wichtig der regelmäßige und offene Erfahrungsaustausch für die Partner entlang der Donau ist. Durch das gemeinsame Engagement, etwa in der Förderung von MINT-Projekten (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), profitieren die beteiligten Städte von gebündelten Stärken und gemeinsamen Initiativen. Junge Menschen für MINT zu begeistern, bleibt eine zentrale Aufgabe, die mit kreativen Aktionen wie der europaweiten CodeWeek im Oktober umgesetzt wird.

 

Klimafolgenanpassung und Digitalisierung als Herausforderungen

Ein weiteres bedeutendes Thema der Zusammenarbeit ist die Klimafolgenanpassung. Kommunale Wärmeplanung, Hitzeschutz in Innenstädten und ein Starkregen-Frühwarnsystem in Passau waren Beispiele, die im Rahmen eines Expertenaustauschs besprochen wurden. Die Stadt Regensburg teilte ihre Erfahrungen aus dem Smart-City-Projekt R-NEXT, bei dem Digitalisierung im Fokus steht. Stadtrat Dr. Thomas Burger, der Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer bei dem Treffen vertrat, betonte: „Die Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern muss immer einen Mehrwert für die Bevölkerung bieten.“

 

Belebung der Innenstädte und Förderung der Start-up-Szene

Die Belebung der Innenstädte trotz geänderten Konsumverhaltens war ein weiteres zentrales Handlungsfeld der Arbeitsgemeinschaft. Durch wissenschaftlich begleitete Projekte sollen erfolgreiche Maßnahmen weiterentwickelt und die Innenstädte attraktiver gestaltet werden. Auch der Wissenstransfer bei der Förderung von Start-ups wurde als wichtiges Thema hervorgehoben. Die politischen Vertreter der Donaustädte betonten, dass in herausfordernden Zeiten die enge Zusammenarbeit in den Bereichen MINT, Klimafolgenanpassung, Digitalisierung, Innenstadtbelebung und Gründungsförderung entscheidend für den Erfolg sei.

Der jährliche Austausch stärkt das Vertrauen und den Zusammenhalt der Städte in der Wirtschaftsregion Donaustädte. Alle vier Kommunen stehen vor den gleichen globalen Herausforderungen und profitieren von der gemeinsamen Erfahrung und dem intensiven Dialog.

 

Stadt Regensburg / MB

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